Ingolstadt: 6 Jahre und 9 Monate Haft für Tötung des Bruders

01. Juli 2022 , 11:27 Uhr

Weil er seinen Bruder getötet hat, ist ein 18-jähriger Karlskroner wegen Totschlags zu sechs Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Die Jugendkammer des Landgerichtes Ingolstadt sah es als erwiesen an, dass er im September 2019 in Karlskron seinen Bruder erstochen hat. Weil er zur Tatzeit minderjährig war, wurde nicht töffentlich verhandelt. Die Familie lebte damals in einem Container in einer Obdachlosenunterkunft. Der damals 16-jährige nahm ein Küchenmesser und stach seinen Bruder in den Oberkörper. Zwei Jahre wurde ermittelt, weil der Angeklagte sich zwischenzeitlich nach Bulgarien abgesetzt hatte. Dort hatte er bereits einen Teil der Einheitsjugendstrafe verbüßt, was jetzt angerechnet wurde. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hatte in ihrem Plädoyer 8 Jahre wegen Totschlags gefordert, die Verteidigung hingegen 4 Jahre wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Maßgeblich für die Verurteilung wegen Totschlags, war die Aussage des Gerichtsmediziners wonach der hochgefährliche Stich – so wörtlich- “in einer durchgehenden, schwingenden Bewegung so wuchtig ausgeführt wurde, dass die 15 cm lange Klinge nahezu vollständig in den Körper und in die Herzwand eingedrungen war“.

Das könnte Dich auch interessieren

11.03.2026 Haftstrafe nach Streit unter Brüdern Ein Streit auf offener Straße und ein Schuss – Im Prozess um eine Auseinandersetzung unter drei Brüdern ist gestern das Urteil gefallen. Wegen einiger Vorstrafen muss ein 36-Jähriger für zweieinhalb Jahre hinter Gitter. Das Landgericht Ingolstadt war davon überzeugt, dass der Verurteilte zusammen mit seinem Bruder den gemeinsemen Halbbruder im Streit geschlagen und auf dem 23.10.2026 Lebenslänglich im Mordprozess Der Prozess um den Mord an einer Frau ist heute vor dem Landgericht Ingolstadt zu Ende gegangen. Der angeklagte 50-Jährige wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt. Das Gericht ist davon überzeugt, dass der Mann Anfang Dezember 2025 in der Richard-Strauss-Straße in Ingolstadt seine Ehefrau mit einem Küchenmesser erstochen hat. Das 22.10.2026 Urteil in Mordprozess verschoben Er soll im Dezember vergangenen Jahres in Ingolstadt seine Ex-Frau erstochen haben. Der Angeklagte muss sich deshalb bereits seit einiger Zeit vor dem Landgericht verantworten, das Urteil im Mordprozess sollte heute fallen. Der zuständige Richter verschob die Verkündung allerdings. Hintergrund: Vor der mutmaßlichen Tat brachte das Opfer bereits zahlreiche Anzeigen bei der Polizei auf den 07.05.2026 Prozess wegen versuchten Totschlags beginnt Vor dem Landgericht Ingolstadt beginnt heute ein Prozess wegen versuchten Totschlags. Der Angeklagte soll im September vergangenen Jahres gemeinsam mit seinem späteren Opfer Alkohol getrunken haben. Anschließend soll er den Mann mit Tritten gegen den Kopf schwer verletzt und ins Gebüsch gezogen haben. Das Gericht geht davon aus, dass der Angeklagte von den lebensgefährlichen Verletzungen