Eichstätt/München

Ex-Finanzdirektor weist Vorwürfe im Finanzskandal zurück

13. Februar 2026 , 05:09 Uhr

Im Prozess um den millionenschweren Finanzskandal am Bistum Eichstätt hat der angeklagte Ex-Finanzdirektor die Untreuevorwürfe zurückgewiesen. Auch Bestechungszahlungen hätte es nicht gegeben, sagte der Angeklagte vor dem Münchner Landgericht. Stattdessen belastete er den früheren Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke schwer. Seiner Ansicht nach wären es Anlagen ohne hohes Risiko gewesen, darüber wären sowohl der Bischof, als auch der damalige Finanzdirektor jederzeit informiert gewesen. Beiden Angeklagten wird vorgeworfen, mit riskanten Investitionen 60 Millionen Dollar in den Sand gesetzt zu haben, ein Großteil der Summe ist weg.

Das könnte Dich auch interessieren

22.05.2026 Ein Vergleich im Prozess im Finanzskandal Im Strafprozess um den Finanzskandal im Bistum Eichstätt ist der frühere stellvertretende Finanzdirektor einen Deal eingegangen. Der 60-Jährige legte in der gestrigen Verhandlung ein Geständnis ab. Medienberichten zufolge räumte er ein, Bestechungsgeld angenommen und nicht versteuert zu haben. Seine Steuerschuld in Höhe von rund 300.000 Euro zahlt er in Raten ab. Im Gegenzug für das 24.02.2026 Prozess um Finanzskandal im Bistum geht weiter Untreue und Bestechlichkeit in mehr als 20 Fällen – das wirft die Staatsanwaltschaft den beiden Angeklagten im Prozess um den Finanzskandal im Bistum Eichstätt vor. Es geht um dubiose Immobiliengeschäfte und Verluste von rund 60 Millionen Dollar. Beide Angeklagte wiesen die Vorwürfe zurück und belasten stattdessen die Leitung der Diözese um den damaligen Bischof Gregor 08.01.2026 Finanzskandal des Bistums ab heute vor Gericht 60 Millionen US-Dollar in riskante Immobiliengeschäfte gesteckt und das Geld verloren – dieser Finanzskandal hat 2018 das Bistum Eichstätt erschüttert. Jetzt beginnt die juristische Aufarbeitung, heute startet vor dem Landgericht München II der Prozess gegen den früheren Vize-Finanzdirektor. Es geht um Untreue in 22 Fällen, Bestechlichkeit in 24 Fällen und Steuerhinterziehung. Außerdem sitzt ein US-Immobilienentwickler 13.05.2026 Noch kein Deal im Finanzskandal-Prozess Der Prozess um den Finanzskandal im Bistum Eichstätt geht vorerst weiter. Die den beiden Angeklagten vorgeschlagenen Deals waren am Prozesstag gestern vor dem Landgericht München kein Thema. Sollten sie zustande kommen, ändert sich allerdings das Strafmaß, es ist für beide nun gleich und liegt jetzt bei höchstens einem Jahr und acht Monaten. Vergangene Woche war