Ingolstadt

Ermittler im Doppelgängerinnen-Mordprozess im Mittelpunkt

16. Februar 2024 , 05:10 Uhr

Nicht die beiden Angeklagten, sondern die Ermittler der Polizei sind gestern im Doppelgängerinnen-Mordprozess von Ingolstadt im Mittelpunkt gestanden. Die Anwälte der Angeklagten warfen ihnen schlampige Arbeit vor, nachdem über eineinhalb Jahre nach der Tat im Auto eine Schreckschusswaffe entdeckt wurde. Die Staatsanwaltschaft hatte den Wagen so spät noch einmal untersuchen lassen, weil Zeugen von einem Ortungssystem berichtet hatten. Das wurde nicht gefunden, dafür aber die Schreckschusspistole, jetzt muss ein Beamter der Spurensicherung als Zeuge aussagen.

Das könnte Dich auch interessieren

19.05.2026 Prozess wegen Mordversuch beginnt Vor dem Landgericht Ingolstadt muss sich heute ein Mann wegen versuchten Mordes verantworten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte im vergangenen November versucht hatte, sein Opfer in einer Obdachlosenunterkunft mit mehreren Messerstichen heimtückisch zu töten. Der Mann überlebte schwer verletzt. Wegen einer psychischen Erkrankung geht die Staatsanwaltschaft von der Schuldunfähigkeit des Angeklagten aus. 11.03.2026 Haftstrafe nach Streit unter Brüdern Ein Streit auf offener Straße und ein Schuss – Im Prozess um eine Auseinandersetzung unter drei Brüdern ist gestern das Urteil gefallen. Wegen einiger Vorstrafen muss ein 36-Jähriger für zweieinhalb Jahre hinter Gitter. Das Landgericht Ingolstadt war davon überzeugt, dass der Verurteilte zusammen mit seinem Bruder den gemeinsemen Halbbruder im Streit geschlagen und auf dem 12.02.2026 Schläge und ein Schuss - Auftakt bei Totschlagsprozess Ein brutaler Angriff im Mai vergangenen Jahres wird ab heute vor dem Landgericht Ingolstadt aufgerollt. Der Angeklagte muss sich wegen versuchten Totschlags verantworten. Er soll zusammen mit einem mittlerweile verstorbenen Komplizen auf den Kopf eines Mannes eingeschlagen und ihn getreten haben. Ein offenbar gezielt abgefeuerter Schuss aus wenigen Metern Entfernung hatte das Opfer zum Glück 31.01.2026 Nächste Prozessrunde im Dieselskandal Der Abgasskandal hängt Audi nach mehr als zehn Jahren noch immer nach. Am Montag beginnt nun vor dem Landgericht München die nächste Prozessrunde. Auf der Anklagebank sitzen vier ehemalige hochrangige Manager des Ingolstädter Autokonzerns. Sie sollen an zentraler Stelle bei Audi für den Dieselskandal maßgeblich verantwortlich gewesen sein, vorerst sind 50 Verhandlungstage angesetzt. Im ersten