Eichstätt: Kritik an Corona-Lockerungen

16. April 2020 , 13:40 Uhr

Kritik an den Corona-Lockerungen der Bundesregierung kommt jetzt aus Eichstätt – Bischof Gregor Maria Hanke sieht die Kirche übergangen. So wurden zwar Märkte und Geschäfte einer gewissen Größenordnung bedacht, allerdings keine Lockerungen zur Kirche und Gottesdiensten. Hanke hätte sich gewünscht, dass auch Glaubensgemeinschaften allmählich zur Normalität zurückkehren können. Zum Beispiel wären wie auch in Supermärkten Abstands- und Hygieneregeln machbar – und im Sinne der Religionsfreiheit hätte darüber diskutiert werden müssen, so der Eichstätter Bischof.

Das könnte Dich auch interessieren

11.03.2026 Bistum baut Jugendarbeit um Das Bistum Eichstätt hat jetzt die Jugendstellen in der Diözese neu strukturiert. Nach langen und intensiven Diskussionen mit den Betroffenen, gibt es ein sogenanntes 2+2-Modell. Die beiden Jugendstellen in Gaimersheim und Nürnberg-Süd bleiben bestehen, sie sind künftig regionale Dienstleistungs- und Servicezentren für die Jugendarbeit. Die Standorte Herrieden und Neumarkt bleiben bis zur Umsetzung neuer Vorgaben 22.03.2025 Workshop zur Zukunft der Jugendarbeit Es ist ein wichtiges Thema nicht nur im Bistum Eichstätt: Die Zukunft der Jugendarbeit. Im Bistum sollen die Jugendstellen verändert und teils neu strukturiert werden. Denn die Angebote werden nicht mehr so angenommen wie früher und auch das Personal wird weniger. Das sorgt für Kritik bei den Mitarbeitenden – darauf hat das Bistum nun reagiert. 16.03.2026 Kirchenaustritte stabil Die Zahl der Kirchenaustritte im Bistum Eichstätt bleibt stabil. Das zeigt die Kirchenstatistik für das vergangene Jahr. Demnach verzeichnete das Bistum rund 4.280 Austritte. Das sind etwa 800 weniger als im Jahr zuvor (2024: 5.027). In etwa gleichgeblieben ist auch die Zahl der Gottesdienstbesucher, die liegt bei 10 Prozent und der Taufen, Kommunionfeiern, Firmungen und 13.03.2026 Prominenter Zeuge im Finanzskandal-Prozess Im Prozess um den millionenschweren Finanzskandal im Bistum Eichstätt ist ein prominenter Zeuge geladen. Am kommenden Dienstag soll der ehemalige Bischof Gregor Maria Hanke vor dem Landgericht München aussagen. In seine Amtszeit fielen die dubiosen Investitionen des damaligen Vize-Finanzdirektors und eines US-Immobilienvermittlers. Vor Gericht geht es um Immobiliengeschäfte für das Bistum in den USA mit