Eichstätt: Kahlschlag bei Osram droht

09. September 2014 , 15:54 Uhr

Schwerer Schlag für die Osram Mitarbeiter in Eichstätt: Wie am Dienstag auf einer Mitarbeiterversammlung mitgeteilt wurde, müssen planmässig 356 Leute gehen. Das sind mehr als die Hälfte aller Mitarbeiter am Standort. Der 2.Bevollmächtigte der IG Metall, Bernhard Stiedl sieht den Fehler in der Konzernstrategie: Man hätte verpasst auf den LED-Lampenzug aufzuspringen und stattdessen weiterhin auf die Halogen-Leuchten gesetzt. Am Standort Eichstätt werden noch vorwiegend Halogenlampen hergestellt, die spätestens 2018 europaweit verboten werden.

Das könnte Dich auch interessieren

17.10.2025 IG Metall kämpft gegen Entlassungen bei PSW in Gaimersheim Keine betriebsbedingten Kündigungen – mit diesem Motto geht die IG Metall in Verhandlungen mit der Geschäftsführung von PSW in Gaimersheim. Die hatte in der vergangenen Woche per Videobotschaft verkündet, dass bis zu 30 Prozent der Arbeitsplätze beim Entwicklungsdienstleister abgebaut werden sollen. Die Gewerkschaft will jetzt mit dem Betriebsrat an einer nachhaltigen Neuausrichtung des Unternehmens arbeiten. 16.03.2026 Kirchenaustritte stabil Die Zahl der Kirchenaustritte im Bistum Eichstätt bleibt stabil. Das zeigt die Kirchenstatistik für das vergangene Jahr. Demnach verzeichnete das Bistum rund 4.280 Austritte. Das sind etwa 800 weniger als im Jahr zuvor (2024: 5.027). In etwa gleichgeblieben ist auch die Zahl der Gottesdienstbesucher, die liegt bei 10 Prozent und der Taufen, Kommunionfeiern, Firmungen und 16.03.2026 Brand im Friseursalon Im Schaufenster eines Eichstätter Friseursalons ist in der Nacht auf Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Die Ursache ist bislang unbekannt. Der Brand konnte erfolgreich gelöscht werden. Menschen wurden nicht verletzt, auch die Wohnungen über dem Salon wurden nicht beschädigt. Den Schaden schätzt die Polizei auf über 10.000 Euro. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet 13.03.2026 Prominenter Zeuge im Finanzskandal-Prozess Im Prozess um den millionenschweren Finanzskandal im Bistum Eichstätt ist ein prominenter Zeuge geladen. Am kommenden Dienstag soll der ehemalige Bischof Gregor Maria Hanke vor dem Landgericht München aussagen. In seine Amtszeit fielen die dubiosen Investitionen des damaligen Vize-Finanzdirektors und eines US-Immobilienvermittlers. Vor Gericht geht es um Immobiliengeschäfte für das Bistum in den USA mit