Ingolstadt

Ehemaliger Kassier muss nicht ins Gefängnis

19. Januar 2023 , 05:30 Uhr

Ein ehemaliger Kassier eines Eichstätter Konzertvereins muss nun doch nicht hinter Gitter. Im Berufungsprozess vor dem Landgericht Ingolstadt wurde das Urteil des Amtsgerichts von vor über zwei Jahren revidiert. Der 34-Jährige wurde nun zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Ursprünglich wäre er für zwei Jahre und drei Monate ins Gefängnis gewandert. Ihm wurde Untreue in 75 Fällen vorgeworfen, da er nach Überzeugung des Gerichts Geld des Vereins auf sein eigenes Konto eingezahlt hatte. Anders als beim ersten Prozess legte der Angeklagte gestern ein Geständnis ab. Deshalb wurde letztendlich auch eine mildere Strafe verhängt.

Das könnte Dich auch interessieren

12.08.2025 Prozess nach brutalem Überfall Wegen schweren Raubes müssen sich derzeit drei Männer vor der Jugendkammer des Ingolstädter Landgerichts verantworten. Maskiert und mit einem Messer sollen sie im vergangenen November einen 17-Jährigen in Kösching überfallen haben. Alle drei haben beim Prozessauftakt gestern ihre Tatbeteiligung zugegeben. Demnach hatten sie bei dem jungen Mann zuhause geklingelt, ihn bedroht und an einen Stuhl 24.02.2026 Prozess um Finanzskandal im Bistum geht weiter Untreue und Bestechlichkeit in mehr als 20 Fällen – das wirft die Staatsanwaltschaft den beiden Angeklagten im Prozess um den Finanzskandal im Bistum Eichstätt vor. Es geht um dubiose Immobiliengeschäfte und Verluste von rund 60 Millionen Dollar. Beide Angeklagte wiesen die Vorwürfe zurück und belasten stattdessen die Leitung der Diözese um den damaligen Bischof Gregor 13.02.2026 Ex-Finanzdirektor weist Vorwürfe im Finanzskandal zurück Im Prozess um den millionenschweren Finanzskandal am Bistum Eichstätt hat der angeklagte Ex-Finanzdirektor die Untreuevorwürfe zurückgewiesen. Auch Bestechungszahlungen hätte es nicht gegeben, sagte der Angeklagte vor dem Münchner Landgericht. Stattdessen belastete er den früheren Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke schwer. Seiner Ansicht nach wären es Anlagen ohne hohes Risiko gewesen, darüber wären sowohl der Bischof, 31.01.2026 Haftstrafe nach Messerattacke Nach einer Attacke mit einem Messer in der Beilngrieser Asylunterkunft wandert ein Mann hinter Gitter. Der 28-Jährige wurde vor dem Landgericht Ingolstadt wegen versuchten Totschlags zu drei Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte den Vorfall zuvor gestanden, zweimal hatte er betrunken auf sein Opfer eingestochen, der Mann hatte ausweichen können und war unverletzt