Ingolstadt

Doppelgängerinnen-Prozess ohne Doppelgängerin

06. Dezember 2024 , 05:12 Uhr

Im Doppelgängerinnen-Mordprozess am Landgericht Ingolstadt hat der vorsitzende Richter einen wichtigen Punkt in Frage gestellt. Als er einen Antrag der Verteidigung ablehnte, gab er an, dass das Gericht nicht davon ausgehe, dass sich die Angeklagte und das Opfer zum Verwechseln ähnlich sehen würden. Deshalb sei auch kein weiterer Sachverständiger zu dieser Frage notwendig. Trotzdem gab es erneut Anträge der Verteidiger, unter anderem zu einem Genetik-Gutachten. Die Staatsanwaltschaft muss nun bis Dienstag darüber entscheiden, ein Prozessende ist nach wie vor nicht in Sicht.

Das könnte Dich auch interessieren

12.02.2026 Schläge und ein Schuss - Auftakt bei Totschlagsprozess Ein brutaler Angriff im Mai vergangenen Jahres wird ab heute vor dem Landgericht Ingolstadt aufgerollt. Der Angeklagte muss sich wegen versuchten Totschlags verantworten. Er soll zusammen mit einem mittlerweile verstorbenen Komplizen auf den Kopf eines Mannes eingeschlagen und ihn getreten haben. Ein offenbar gezielt abgefeuerter Schuss aus wenigen Metern Entfernung hatte das Opfer zum Glück 27.01.2026 Messerattacke kommt vor Gericht Vor dem Landgericht Ingolstadt startet heute ein Prozess um eine Messerattacke. Der Angeklagte soll Ende Mai vergangenen Jahres in einer Asylunterkunft in Beilngries mit einem Messer auf einen Mitbewohner losgegangen sein. Dabei soll er versucht haben, mit der rund 15 Zentimeter langen Klinge auf sein Opfer einzustechen, der Mann konnte zum Glück ausweichen und blieb 23.01.2026 Geständnisse im Prozess um Schockanrufe Zwei Männer stehen zur Zeit vor dem Richter am Ingolstädter Landgericht, sie müssen sich wegen Schockanrufen verantworten. Dabei sollen sie als Abholer mehr als 230.000 Euro von den Opfern eingesammelt haben, unter anderem in Nassenfels, Brunnen und Denkendorf. Nun legten beide ein Geständnis ab, ein 20-Jähriger gab vor Gericht zu, an den Taten beteiligt gewesen 29.10.2025 Morgen Prozessauftakt wegen versuchten Totschlags Am Landgericht Ingolstadt beginnt morgen ein Prozess wegen versuchten Totschlags. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, im November vergangenen Jahres auf dem Gelände der ehemaligen Immelmann-Kaserne in Oberstimm auf sein Opfer eingestochen zu haben, um es zu töten. Der Mann hatte den Angriff überlebt, weil Zeugen dazwischen gegangen waren. Der Prozess ist auf drei Verhandlungstage angesetzt, das