Audi: Stadler's Zukunft im Aufsichstrat

17. Mai 2017 , 05:55 Uhr

Eigentlich ist es immer eine Formsache gewesen. Seit der Abgas-Affäre werden nun aber auch Audi Aufsichstratssitzungen mit Spannung erwartet. So auch heute, wenn es um die Zukunft von Audi-Chef Rupert Stadler geht. Seine Vertragsverlängerung für die kommenden fünf Jahre steht an. Trotz des holprigen Kurses des Ingolstädter Autobauers in der letzten Zeit dürfte es keine Überraschung geben. Nach dem Treffen der Audi Aufsichträte heute geht es morgen mit der Hauptversammlung in Neckarsulm weiter.

Das könnte Dich auch interessieren

20.12.2025 Urteil gegen Stadler ist jetzt gültig Das Urteil gegen Ex-Audi-Vorstand Rupert Stadler im Diesel-Skandal ist rechtsgültig. Der Bundesgerichtshof hat die von den Angeklagten beantragte Revision der Urteile vom Juni 2023 verworfen. Damals hatte das Landgericht München II Stadler wegen Betrugs durch Unterlassen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Außerdem muss er 1,1 Millionen Euro Strafe zahlen. Auch 26.09.2025 Döllner bleibt an Bord Gernot Döllner bleibt weiterhin Vorstandschef von Audi. Sein Mandat wurde gestern vom Aufsichtsrat des Ingolstädter Autokonzerns verlängert. Döllner genießt damit in schwierigen Zeiten Rückendeckung für den eingeschlagenen Kurs. Er ist seit genau zwei Jahren Vorstandsvorsitzender bei Audi in Ingolstadt. 17.06.2025 Ankerzentrum noch bis 2030 Seit 2018 gibt es in Bayern die sogenannten Ankerzentren – Einrichtungen zur Flüchtlingsunterbringung. Eine der bekanntesten ist in Oberstimm in der ehemaligen Immelmann-Kaserne. Die Laufzeit soll jetzt bis 2030 verlängert werden. Am Freitag unterzeichnen Innenminister Joachim Herrmann, Pfaffenhofens Landrat Albert Gürtner und Ingolstadts Oberbügermeister Michael Kern eine entsprechende Erklärung. Im Ankerzentrum gibt es aktuell 1.000 05.06.2025 Ankerzentrum bleibt weitere fünf Jahre Das Ankerzentrum in der ehemaligen Max-Immelmann-Kaserne in Oberstimm bleibt vorerst erhalten. Trotz rückläufiger Asylbewerber und Flüchtlingszahlen verlängerte das Bayerische Innenministerium den Vertrag bis 2030. In den Containern an der Manchinger Straße in Ingolstadt gehen dagegen die Lichter definitiv aus, die Einrichtung wird noch im Laufe dieses Jahres geschlossen. Hier plant die Stadt neue Gewerbeflächen.