Audi: Neuer Chef am Ruder

01. April 2020 , 04:43 Uhr

In turbulenten Zeiten übernimmt heute ein neuer Chef das Ruder bei Audi in Ingolstadt. Markus Duesmann ist als neuer Vorstandsvorsitzender im Amt. Der 51-jährige Ingenieur war zuvor bei BMW im Vorstand. Der bisherige Audi-Chef Bram Schot verlässt den Autobauer. Außerdem gibt es weitere Wechsel im Vorstand mit neuen Gesichtern. Unter anderem treten heute eine neue Personalchefin und neue Vorstände für Beschaffung und Finanzen an.

Das könnte Dich auch interessieren

21.02.2026 Technik-Chef entlassen Paukenschlag bei Audi – der Ingolstädter Autohersteller hat Technik-Chef Geoffrey Bouquot entlassen. Wie es in einer Pressemitteilung heisst, widmet sich der Franzose neuen beruflichen Aufgaben außerhalb des Unternehmens. Er war rund zwei Jahre lang Mitglied im Audi-Vorstand. Neuer Verantwortlicher für die technologische Transformation wird Rouven Mohr. Er verfügt über 18 Jahre Erfahrung im VW-Konzern und 20.12.2025 Urteil gegen Stadler ist jetzt gültig Das Urteil gegen Ex-Audi-Vorstand Rupert Stadler im Diesel-Skandal ist rechtsgültig. Der Bundesgerichtshof hat die von den Angeklagten beantragte Revision der Urteile vom Juni 2023 verworfen. Damals hatte das Landgericht München II Stadler wegen Betrugs durch Unterlassen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Außerdem muss er 1,1 Millionen Euro Strafe zahlen. Auch 26.09.2025 Döllner bleibt an Bord Gernot Döllner bleibt weiterhin Vorstandschef von Audi. Sein Mandat wurde gestern vom Aufsichtsrat des Ingolstädter Autokonzerns verlängert. Döllner genießt damit in schwierigen Zeiten Rückendeckung für den eingeschlagenen Kurs. Er ist seit genau zwei Jahren Vorstandsvorsitzender bei Audi in Ingolstadt. 03.02.2026 Audi Dieselskandal - Ex-Vorstand weist Vorwürfe zurück Mehr als zehn Jahre nach dem Dieselskandal bei Audi ist gestern die juristische Aufarbeitung vor dem Landgericht München II in die nächste Runde gegangen. Zum Prozessauftakt wies der frühere Entwicklungsvorstand des Ingolstädter Autobauers die Vorwürfe der Anklage zurück. Laut Staatsanwaltschaft soll er von der manipulierten Software bei Abgasmessungen gewusst und die Produktion trotzdem genehmigt haben.