Audi: Drohen weitere Schichtstreichungen?

13. Februar 2019 , 04:48 Uhr

Müssen bald wieder über 1.000 Audianer zu Hause bleiben? Gut möglich, denn der neue Abgasstandard WLTP macht dem Ingolstädter Autobauer offensichtlich weiter schwer zu schaffen. Die Zertifizierung der neuen Modelle zieht sich hin, deswegen leidet die Auslastung der Produktionslinien. Die Audi-Chefs wollen ab März eine Nachtschicht und ab September eine Wechselschicht streichen, schreibt der Donaukurier. Offenbar sprechen der Betriebsrat und die Unternehmensleitung bereits über die bevorstehenden Streichungen. Konkret entschieden ist aber noch nichts.

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14.03.2026 Betriebsratswahl bei Audi Nicht nur Kommunalwahlen in der Region, auch bei Audi in Ingolstadt wurde gewählt. Beim Autobauer stand Betriebsratswahl an. Die gewann die IG Metall mit fast 83 Prozent. Insgesamt hatten sich fünf Listen zur Wahl gestellt. Von den 55 Betriebsratsmandaten entfallen damit 47 auf die IG Metall. Wahlberechtigt waren rund 39.000 Audi MitarbeiterInnen. Die Wahlbeteiligung lag 04.03.2026 Anwort auf Probleme beim Audi-Bahnhalt Der Audi Betriebsrat hatte auf teils größere Probleme am Bahnhalt beim Werk hingewiesen. Viele Zugausfälle und Verspätungen sorgen bei Schichtarbeitern für Einschränkungen. Die Deutsche Bahn äußerte sich jetzt zu den Punkten, das berichtet der Donaukurier. Demnächst soll ein zusätzliches Wendegleis in Gaimersheim für Verbesserung sorgen, allerdings ist weiter Geduld gefragt. Die derzeit vielen Baustellen auf 26.02.2026 Audi Betriebsrat macht Druck auf die Bahn Ausgefallene Züge und Verspätungen – die Probleme rund um den Bahnhalt bei Audi gehen Pendlern gehörig auf die Nerven. 1.700 Audianer nutzen derzeit den Zug zum Werksgelände, aber laut einer internen Studie könnten es bis zu 5.300 sein, wenn die Bahn verlässlicher wäre. Jetzt macht der Betriebsrat Druck wendet sich in einem Schreiben an Bahnchefin 30.01.2026 Gesamtbetriebsrat gegen Planungen zu US-Werk Der Audi-Vorstand denkt immer noch über ein Werk in den USA nach. Das stößt beim Gesamtbetriebsrat auf Widerstand. In einer Pressemitteilung heißt es: „Bevor irgenwo auf der Welt neue Werke geplant werden, braucht es eine verbindliche und langfristige Perspektive für die Beschäftigten an den Standorten in Ingolstadt und Neckarsulm“. Die Arbeitnehmervertretung erwartet vom Unternehmen eine