Region

Arbeitsmarkt mit EU-Kräften

01. Juni 2024 , 07:30 Uhr

Kurz vor der EU-Wahl am Sonntag in einer Woche hat die Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern eine besondere Rechnung aufgemacht: Ohne Beschäftigte aus anderen EU-Ländern wäre der Personalmangel bei den hiesigen Unternehmen noch ein viel größeres Problem und die Wirtschaft deutlich schwächer. Denn: Rund 10 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Ingolstadt und den drei umliegenden Landkreisen kommen aus anderen EU-Ländern. Die meisten stammen aus osteuropäischen Ländern wie Rumänien, Polen, Bulgarien und Kroatien.

 

Ingolstadt

105.000 Beschäftigte, 7.800 aus anderen EU-Ländern = 7,4 %

Landkreis Pfaffenhofen

47.000 Beschäftigte, 6.600 aus anderen EU-Ländern = 14,1 %

Landkreis Eichstätt

43.000 Beschäftigte, 4.100 aus anderen EU-Ländern = knapp 10 %

Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

33.5000 Beschäftigte, 3.500 aus anderen EU-Ländern = 10 %

Region gesamt

228.500 Beschäftigte, 22.000 aus anderen EU-Ländern = 10 %

Das könnte Dich auch interessieren

25.10.2025 Ausbildungsmesse IHKjobfit! Die Ingolstädter Saturn-Arena verwandelt sich heute in einen großen Marktplatz für Berufe. Die Ausbildungsmesse IHKjobfit! der Industrie- und Handelskammer macht Station bei uns. Ab 9 Uhr 30 stehen mehr als 130 heimische Ausbildungsbetriebe bereit. Sie haben Infos und Angebote zu über 150 Berufen und dualen Studiengängen im Gepäck. Das Besondere: An den Ständen der IHKjobfit! 27.02.2026 Leichter Rückgang der Arbeitslosenzahlen Ein Hoffnungsschimmer für den regionalen Arbeitsmarkt – die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar leicht gesunken. Insgesamt waren dabei in Ingolstadt und den drei umliegenden Landkreisen rund 11.000 Menschen ohne Job, das sind rund 125 weniger als im Januar. Auffallend dabei: In Ingolstadt ist die Zahl der Arbeitslosen sogar leicht gestiegen, in Pfaffenhofen, Eichstätt und 13.02.2026 Start ins Jubiläumsjahr „50 Jahre Audi Weihnachtsspende“ Besonderes Jahr für die Audianer – heuer wird die traditionelle Weihnachtsspende 50 Jahre alt. Sie geht auf eine Initiative des verstorbenen Ingolstädter Ehrenbürgers und Audi Betriebsratsvorsitzenden Fritz Böhm aus dem Jahr 1977 zurück. Seitdem haben die Beschäftigten bei Audi über 21 Millionen Euro gespendet. Außerdem wurden knapp 500 Fahrzeuge an soziale Einrichtungen im Raum Ingolstadt 30.01.2026 Gesamtbetriebsrat gegen Planungen zu US-Werk Der Audi-Vorstand denkt immer noch über ein Werk in den USA nach. Das stößt beim Gesamtbetriebsrat auf Widerstand. In einer Pressemitteilung heißt es: „Bevor irgenwo auf der Welt neue Werke geplant werden, braucht es eine verbindliche und langfristige Perspektive für die Beschäftigten an den Standorten in Ingolstadt und Neckarsulm“. Die Arbeitnehmervertretung erwartet vom Unternehmen eine