Eichstätt/ München

Angeklagte im Finanzskandal des Bistum weisen Vorwürfe zurück

10. Februar 2026 , 15:41 Uhr

Es geht um Immobilienspekulationen in den USA und Verluste von rund 60 Millionen Dollar – im Prozess um den Finanzskandal im Bistum Eichstätt ist heute am Landgericht München II die Anklageschrift verlesen worden. Beiden Angeklagten wirft die Staatsanwaltschaft Untreue und Bestechlichkeit vor. Der frühere stellvertretende Finanzdirektor und der Immobilienentwickler ließen über ihre Anwälte verlauten, dass die Investitionsprojekte nicht von Beginn an wertlos gewesen sind. Das Bistum habe sein Geld nach dem Skandal um die Verschwendung von Kirchengeldern im Bistum Limburg zu früh abgezogen, so ihre Angaben. Der ehenmalige Kirchenmitarbeiter gab an, dass die Leitung der Diözese riskante Geldanlagen gefordert habe, um hohe Renditen zu bekommen.

Das könnte Dich auch interessieren

26.03.2026 Im Prozess um Finanzskandal weist Finanzdirektor Vorwürfe zurück Im Prozess um den Finanzskandal im Bistum Eichstätt hat heute der frühere Finanzdirektor zentrale Vorwürfe zurückgewiesen. In seiner Aussage vor dem Landgericht München II erklärte er, dass er sich vom Angeklagten, seinem ehemaligen Stellvertreter nicht getäuscht sieht. Die umstrittenen Immobilien-Investitionen in den USA seien ihm nachvollziehbar dargestellt worden. Auch der Vermögensverwaltungsrat des Bistums sei über 23.06.2026 Urteil im Finanzskandal-Prozess gefallen Im Prozess um den Finanzskandal im Bistum Eichstätt ist das Urteil gefallen. Die beiden Angeklagten wurden vor dem Landgericht München jeweils zu Bewährungsstrafen verurteilt. Vorausgegangen waren Deals mit dem Gericht. Der ehemalige Vize-Finanzdirektor des Bistums bekam ein Jahr und vier Monate. Der Immobilienentwickler aus den USA ein Jahr und zwei Monate auf Bewährung. Dem Bistum 19.06.2026 Plädoyers im Finanzskandal-Prozess Gestern sind vor dem Landgericht München die Plädoyers im Prozess um die Finanzaffäre im Bistum Eichstätt gehalten worden. Die Untreuevorwürfe gegen den ehemaligen Finanzdirektor sind vom Tisch, nach Deals mit dem Gericht läuft es auf Bewährungsstrafen für beiden Angeklagte hinaus. Für den Ex-Mitarbeiter des Bistums fordert die Staatsanwaltschaft eineinhalb Jahre, für den mitangeklagten Immobilienentwickler ein 09.06.2026 Kein Deal im Prozess um Finanzskandal des Bistums Der Deal ist geplatzt – das Landgericht München II hatte den Angeklagten im Finanzskandal des Bistums Eichstätt eine Bewährungsstrafe bis zu zwei Jahren in Aussicht gestellt, wenn gestehen. Der ehemalige stellvertretende Finanzdirektor ist schon vor drei Wochen darauf eingegangen, sein Geschäftspartner hat den Deal heute abgelehnt. Wie der Donaukurier berichtet, wollten die Verteidiger kein Geständnis,