A9: Krampfanfall in Baustelle sorgt für massive Verkehrsbehinderungen

18. Juli 2020 , 08:42 Uhr

Am Freitagmittag kam es in der Baustelle auf der A9 zu einem Vorfall, der zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Ein 30-jähriger Autofahrer aus Fürth fuhr mit seinem Opel Astra auf der A9 in Fahrtrichtung München. Mitten in der Baustelle erlitt er einen plötzlichen Krampfanfall. Er konnte trotz des Anfalles sein Fahrzeug ohne zu verunfallen noch bis zum Stillstand abbremsen, stand dann allerdings inmitten der Baustelle auf dem linken Fahrstreifen.

Nachfolgende Verkehrsteilnehmer eilten zur Hilfe herbei, konnten ihm jedoch auch nicht helfen, da der Opel Astra von innen verriegelt war. Der zunächst nicht ansprechbare Fahrer konnte den Pkw auch nicht mehr entriegeln. Erst im Beisein einer kurz darauf eintreffenden Streife der Verkehrspolizei gelang es dann dem inzwischen wieder ansprechbaren Autofahrer, seinen Pkw zu entriegeln und die Türe zu öffnen. Zur weiteren Abklärung seiner gesundheitlichen Probleme wurde er vom inzwischen eingetroffenen BRK in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.

Von weiteren Rettungskräften wurde sein Pkw von der Autobahn herunter gehfahren, so dass sich der inzwischen kilometerlange Stau in Fahrtrichtung München langsam wieder auflösen konnte.

Da von den Rettungskräften zunächst auch aus der Gegenrichtung der Ereignisort angefahren wurde, war auch in Fahrtrichtung Nürnberg der linke der beiden Fahrstreifen im Baustellenbereich kurzzeitig gesperrt, was den ohnehin schon vorhandenen Stau im dortigen Baustellenbereich zu dieser Uhrzeit noch erheblich verstärkte.

Insgesamt kam es auf der A9 vor allem in Fahrtrichtung Nürnberg vor der Baustelle am Dreieck Holledau zu einem teilweise 10 Kilometer langen Rückstau, der sich erst am späteren Freitagnachmittag wieder aufgelöst hatte.  In Fahrtrichtung München kam es im Baustellenbereich vor allem für LKW zu einem kilometerlangen Rückstau.

Quelle: Polizeibericht

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