Todesschütze von Ingolstadt – Waffenbesitzkarte erst überprüft

Zwanzig Schusswaffen, darunter fünfzehn Gewehre, soll der Todesschütze von Ingolstadt bei sich zu Hause gehabt haben. Aber alle rechtmäßig: der Mann war Jäger und Sportschütze.
Der Landkreis Pfaffenhofen hatte seine Waffenbesitzkarte erst in diesem Jahr überprüft.

Was ist in diesen Mann gefahren? – Diese Frage hängt nach dem schweren Gewaltverbrechen am Sonntag noch immer in der Luft. Die Polizei befragt jetzt Freunde und Bekannte der Betroffenen, um Licht in die Sache zu bringen. Die Staatsanwaltschaft bezweifelt aber, die genauen Hintergründe je zu erfahren: schließlich brachte sich der Täter am Sonntag Abend selbst um – mitten auf der Polizeiwache. Davor hatte er den Ex-Mann seiner Frau in Ingolstadt-Ringsee erschossen und eine Bekannte in Großmehring mit Warnschüssen bedroht.