Tipps gegen Hitze für Mensch und Tier

Ganz Deutschland stöhnt unter der Hitzewelle, aber nicht nur wir Zweibeiner brauchen tagsüber dringend Abkühlung oder Schatten- die Tiere sind auch gefährdet und können sich Herrchen oder Frauchen gegenüber nicht mal mitteilen.

So behalten WIR einen kühlen Kopf:

  • Kein Alkohol und keine eiskalten und vor allem süße Getränke: Das regt ebenso wie eine eiskalte Dusche Kreislauf und Blutdruck zu sehr an. Die Araber machens richtig mit ihrem warmen Pfefferminz-Tee bei Hitze und Duschen bitte nicht eiskalt sondern lauwarm.
  • Leichtes Essen versteht sich von selbst: Probieren Sie doch mal eine kalte Tomaten- oder Gurkensuppe, da gibts tolle Rezepte. Und ja Salz ist nicht das Gesündeste, aber bei dieser Schwitzerei sollten wir ausnahmsweise damit nicht so geizen.
  • Wasser in eine Sprühflasche geben und Gesicht, Nacken, Arme und Beine damit einsprühen. Noch besser geeignet dafür ist kalter grüner Tee.
  • Ein feuchtes Geschirrtuch in den Nacken hilft wunder. Kaltes Wasser über die Handgelenke laufen lassen
  • Füße in einen Eimer mit Wasser stellen, vielleicht ist das jenseits der 30 Grad ja auch bei Ihnen im Büro erlaubt.
  • Statt Klimaanlage :Feuchtes Tuch vor den Ventilator hängen oder Eiswürfel davor stellen – verstärkt den Effekt.
  • Nasse Bettlaken vor dem offenen Schlafzimmerfenster kühlen nachts die einströmende Luft. Zum Schlafen eignet sich Satinbettwäsche oder auch nur ein Laken.
  • Wärmflasche zur Kühlflasche umfunktionieren:  indem sie sie ein paar Stunden in den Kühlschrank legen und nachts zwischen ihre Beine.
  • Alle Elektrogeräte außerdem nachts ausschalten, die strahlen unnötige Wärme ab.
  • Kleine Menge Teebaumöl oder Menthol mit ins Shampoo, das kühlt die Kopfhaut den ganzen Tag. Mit Menthol kann man sich auch Kniekehlen, Handgelenke und Schläfen immer mal wieder einreiben.
  • Draußen Hut oder Kappe aufsetzen und am besten Funktionswäsche anziehen, die transportiert den Schweiß nach außen.

Und so behalten TIERE einen kühlen Kopf:

  • Die meisten Tiere haben keine Schweißdrüsen, deswegen müssen die Besitzer ganz besonders auf ihre Vierbeiner und Zweiflügler aufpassen. Gassigehen nur in den frühen Morgen oder späteren Abendstunden.
  • Tiere können auch Sonnenbrand bekommen deshalb vor allem bei Hunden das Fell nicht zu kurz scheren und grade bei hellen Tieren am besten die empfindliche Nasenspitze und die Ohren eincremen.
  • Tiere niemals im Auto lassen, nicht mal wenn man nur kurz zum Bäcker hüpfen will, aus fünf Minuten können schon mal unbeabsichtigt 15 werden und das kann für den Vierbeiner im Auto- Backofen schlimme Folgen haben. Essen mögen die Tiere bei diesen Temperaturen lieber in kleineren Portionen und Nassfutter nicht zu lange stehen lassen, es verdirbt schnell!
  • Im Garten, auf Terrasse und Balkon Wasserbehälter für durstige Vögel und Igel aufstellen. Das Wasser aber oft wechseln,da die Tiere Keime reinbringen, außerdem wollen Sie bestimmt nicht dass Mücken im Wasser ihre Eier ablegen. Das Wasser natürlich auch bei den Kleintieren zuhause häufig wechseln und Vögel die kein Badehäuschen nutzen kann man auch vorsichtig mit der Sprühflasche ansprühen.
  • Sonneneinstrahlung bei Käfigen und Aquarien vermeiden! Daran auch denken, wenn sie morgens aus dem Haus gehen. Der Schatten in der Früh wandert und womöglich steht das Tier dann mittags schon in der Sonne. Tiere die im Freien gehalten werden brauchen ein Schattenplätzchen und genügend Wasser.
  • Weidetiere benötigen wenn keine Bäume da sind einen Unterstand.
  • Und für Pferdenarren versteht sich von selbst, nicht in der prallen Mittagshitze auszureiten.