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Tag der Resilienz: Rückblick

Wie man den eigenen Krisen und denen der heutigen Zeit mit mehr Widerstandsfähigkeit begegnen kann und welche Methoden zu insgesamt mehr Gelassenheit und innerer Stärke führen – über all das und vieles mehr informierte der „Tag der Resilienz – Stark im Leben“ des Regionalmanagements IRMA am 14. November im Stadttheater Ingolstadt. Geboten waren rund 30 Workshops, Informationsstände regionaler Akteure sowie Vorträge hochkarätiger Rednerinnen und Redner. „Resilienz ist ein sehr wichtiges Thema für unsere Region, das heißt die Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen an der Ilm sowie die Stadt Ingolstadt. Auch unser Standort steht vor neuen Herausforderungen und muss sich für die Zukunft wappnen“, sagt Josef Grienberger, Oberbürgermeister der Stadt Eichstätt sowie Vorsitzender von IRMA, und ergänzt: „Eine von uns in Auftrag gegebene Studie hat gezeigt, dass es vielfältige Bereiche gibt, die künftig für mehr Widerstandsfähigkeit – somit Resilienz – beitragen. Ob es die Kultur- und Kreativszene ist, die gestärkt werden muss, oder die Förderung von Netzwerken und Innovationen: der Handlungsspielraum ist groß.“ Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die Bürgerinnen und Bürger, die wesentlich zum Erfolg des Standorts beitragen – ganz im Sinne des Veranstaltungsmottos „Eine starke Region braucht starke Bürger“. Impulse gab der Tag der Resilienz, der über verschiedene Vorträge sowie Workshops auf die Krisenfestigkeit und innere Stärke einging. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf der Veranstaltung. Trotz der gegebenen Pandemiebedingungen lief alles reibungslos ab und die Besucherinnen und Besucher konnten auch in diesen Zeiten einen Tag voller Ideen und Inspirationen genießen“, so Iris Eberl, Geschäftsstellenleiterin von IRMA. Top-Speaker auf regionaler Bühne und rund 30 Workshops zum Thema „innere Stärke“ Neben Pater Anselm Grün konnte der Veranstalter den weltweit angesehenen und bekannten Erfolgstrainer Dieter Lange oder Extremsportlerin Gela Allmann gewinnen, die einen lebensgefährlichen Absturz in 800 Meter Tiefe überlebte und mit großer Willensstärke wieder ins Leben zurückfand. Die aus dem Bayerischen Fernsehen bekannte Familienexpertin Birgit Salewski sprach in ihrem Vortrag über Resilienz und Stressprävention in Familien. Der Frage, wie der Balanceakt zwischen Privatleben, erfüllenden Beziehungen und Beruf gelingt, ging Dr. Peter Wendl von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt nach. Über innere Nachhaltigkeit referierte Christine Pehl und erläuterte, wie man seine Zukunft mit Freude in die Hand nehmen kann. Jeder, der den Tag der Resilienz mitgestaltet hat, leistete einen wichtigen Beitrag, die Besucherinnen und Besucher zu begeistern. So sieht es auch Roland Weigert, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, in seinem Grußwort: „Mit der heutigen Veranstaltung schenkt uns das Team von IRMA e.V. einen echten Lichtblick mitten in der vierten Pandemiewelle.“ Von Resilienztrainings für Kinder, stressfreie Familienalltage und Burn-out-Prävention über Persönlichkeitsentwicklung, Stressmanagement oder Achtsamkeitstraining: In unterschiedlichen Workshopräumen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv erleben und erlernen, was im Alltag nützlich ist. „Uns war es wichtig, vielfältige Workshopinhalte anzubieten und die Kurse als Räume für Impulse und Diskussionen zu nutzen“, so Eva-Maria Lill und Kerstin Neff, die Projektleiterinnen der Veranstaltung. Beide freuen sich, dass die Workshops und Vorträge sehr gut angenommen wurden, was auch zeige, wie wichtig das Thema aktuell sei. „Die Rückmeldungen der Anwesenden waren durchweg positiv. Es scheint, als hätten wir mit unserem kostenfreien Angebotsmix den Nerv der Zeit getroffen; sofern jeder einen Impuls für sich mitnehmen konnte und bestenfalls künftig im Alltag berücksichtigt, ist unser Ziel der Veranstaltung erreicht“, so Lill und Neff.

Text und Bilder: IRMA

© Tag der Resilienz: Lichtblicke inmitten der Pan- demie
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