Region: Verstärkte Kontrollen im Fasching

Jedes Jahr wird davor gewarnt, jedes Jahr passieren Unfälle. 2017 gab es in der Faschingszeit in der Region 34 Unfälle unter Alkoholeinfluss. 150 Autofahrer wurden insgesamt betrunken am Steuer erwischt. Ab Morgen mischt auch die Polizei wieder mit im Fasching. Bis Aschermittwoch am 14. Februar hat das Präsidium Oberbayern Nord verstärkt Verkehrskontrollen angekündigt.

Bereits ab 0,5 Promille Alkohol oder einem nachweisbaren Drogenkonsum, sieht der Bußgeldkatalog eine Geldbuße von wenigstens 500.- Euro, zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei und mindestens 1 Monat Fahrverbot vor. Noch teurer wird es, wenn man sich wegen einer Straftat vor Gericht verantworten muss. Dies ist der Fall, wenn jemand alkoholisiert ein Kraftfahrzeug mit mehr als 0,3 Promille oder unter Drogeneinfluss führt und dabei einen Verkehrsunfall verursacht. Ab einem Wert von 1,1 Promille, der sogenannten „absoluten Fahruntauglichkeit“, liegt in jedem Fall eine Straftat vor und zieht neben einer Geldstrafe auch regelmäßig einen längeren Führerscheinentzug nach sich.

Damit die närrischen Tage keine unliebsamen Folgen haben, rät die Polizei:

  • Feiern Sie die „fünfte Jahreszeit“ – aber ohne Alkohol und Drogen am Steuer!
  • Wenn Sie Alkohol trinken, klären Sie vorab, wie Sie wieder sicher nach Hause kommen, ohne selbst fahren zu müssen!
  • Greifen Sie nach Alkoholgenuss auf öffentliche Verkehrsmittel und Taxen zurück. Auch wenn die Beförderungskosten auf den ersten Blick teuer erscheinen, ist es allemal billiger als der Verlust des Führerscheins!
  • Steigen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nicht in ein Auto, wenn Sie das Gefühl haben, dass der Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht!
  • Restalkohol kann am nächsten Morgen ein Problem sein! Reichlich Alkoholgenuss am Vortag kann bedeuten, dass Sie noch am nächsten Morgen nicht fahrtauglich sind!