Region: Arbeitslosigkeit stark angestiegen

Die Zahl der Arbeitslosen ist im April auch bei uns erwartungsgemäß stark angestiegen. Aktuell sind in der Region knapp 7.600 Menschen ohne Job, im März waren es 1.300 weniger. Die Quote liegt bei 2,6 Prozent. Zum Vergleich: Vor einem Monat waren es,2,2 Prozent, im April vor einem Jahr 1,9 Prozent. Bisher haben bedingt durch die Corona-Krise 4.000 Betriebe in der Region Kurzarbeit angezeigt, die Zahl der neuen Meldungen nimmt aber ab. Nichts desto trotz bereiten sich die Betriebe auf das neue Ausbildungsjahr vor. Derzeit gibt es noch 1.900 freie Stellen und 970 unversorgte Bewerber.

 

Der Arbeitsmarkt im Stadtgebiet Ingolstadt und in den Landkreisen

Bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie hat sich die Arbeitslosigkeit in Ingolstadt im zu Ende gehenden Monat deutlich erhöht. Sie stieg im Vergleich zum März um 553 auf 3.051 Personen, 743 mehr als noch im Vorjahr. Dies ergibt eine aktuelle Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent (Vormonat: 3,1 Prozent, Vorjahr: 2,9 Prozent). Aktuell gibt es auf der Schanz 1.264 unbesetzte Stellen, 121 weniger als im Vormonat, 485 weniger als im Vorjahr.

Im Landkreis Eichstätt bedingt die Corona-Krise ebenfalls einen spürbaren Anstieg der Arbeitslosigkeit. 1.514 Personen, 276 mehr als im Vormonat und 541 mehr als im Vorjahr, sind aktuell auf Beschäftigungssuche. Die Arbeitslosenquote beträgt zum Stichtag 2,0 Prozent (Vormonat: 1,6 Prozent, Vorjahr: 1,3 Prozent). 756 Arbeitsstellen und damit 57 weniger als im März und 58 weniger als vor Jahresfrist sind den Vermittlungsfachkräften zur Besetzung gemeldet.

Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen macht sich die COVID-19-Krise auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Zum Stichtag im April wurden 1.404 Personen als arbeitslos gezählt, 163 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der arbeitslosen Landkreisbürger um 360. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,3 Punkte auf 2,5 Prozent (Vormonat: 2,2 Prozent, Vorjahr: 1,8 Prozent). Der Bestand an vakanten Stellen beträgt 586, was gegenüber dem Vormonat einen Rückgang um 112, gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 341 bedeutet.

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Landkreis Pfaffenhofen ist ebenfalls geprägt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Zahl der arbeitslos Gemeldeten erhöhte sich im April im Vergleich zum Vormonat um 298 Personen auf 1.602. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs von 418 Landkreisbürgerinnen und –bürgern. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 2,1 Prozent (Vormonat: 1,7 Prozent, Vorjahr: 1,6 Prozent). Das Arbeitsplatzangebot umfasst 929 offenen Stellen, 51 weniger als im Vormonat, 86 weniger als vor einem Jahr.

 

Die einzelnen Quoten im Überblick:
Quoten in %

aktuell

Vormonat

Vorjahr

IN

3,8 %

3,1 %

2,9 %

EI

2,0

1,6

1,3

PAF

2,1

1,7

1,6

ND-SOB

2,5

2,2

1,8