Region: Arbeitslosigkeit vor Corona nochmal gesunken

Die Arbeitslosigkeit ist vor der Corona-Krise in unserer Region nochmal gesunken. Laut Agentur für Arbeit lag sie Mitte März bei 2,2 Prozent und damit etwas niedriger als im Vormonat. Wie sich die Corona-Krise auf die Arbeitslosigkeit auswirkt, kann erst im kommenden Monat gesagt werden. Die Agentur für Arbeit hat ihre Organisation angepasst, um Unternehmen bestmöglich bei Ihrem Weg durch die Krise unterstützen zu können.

Hier die regionalen Berichte:

Im Stadtgebiet Ingolstadt hatte sich die Zahl der arbeitslosen Menschen im Berichtsmonat März verringert. Sie sank zum Stichtag 12. März um 48 Personen auf 2.498 (gegenüber Vorjahr plus 91). Dies ergibt eine aktuelle Arbeitslosenquote von erneut 3,1 Prozent (Vorjahr: 3,0 Prozent). Aktuell gibt es auf der Schanz 1.385 unbesetzte Stellen, 100 weniger als im Vormonat, 331 weniger als im Vorjahr.

Im Landkreis Eichstätt ging die Zahl der Beschäftigungssuchenden bis zum Stichtag 12. März um 91 zurück. Sie sank auf 1.238 Personen, 197 mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote beträgt zum Stichtag 1,6 Prozent (Vormonat: 1,7 Prozent, Vorjahr: 1,4 Prozent). 813 Arbeitsstellen und damit 19 weniger als im Februar, allerdings 27 mehr als vor Jahresfrist, sind den Vermittlungsfachkräften zur Besetzung gemeldet.

Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist die Arbeitslosigkeit bis 12. März zurückgegangen. Zum Stichtag wurden 1.241 Personen als arbeitslos gezählt, 107 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der arbeitslosen Landkreisbürger um 95. Die Arbeitslosenquote ging um 0,2 Punkte auf 2,2 Prozent (Vormonat: 2,4 Pro-zent, Vorjahr: 2,0 Prozent) zurück. Der Bestand an vakanten Stellen beträgt 698, was gegenüber dem Vormonat einen Rückgang um 20, gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 241 bedeutet.

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Pfaffenhofen verzeichnet bis zum Stichtag 12. März einen spürbaren Rückgang der Arbeitslosigkeit. Die Zahl der arbeitslos Gemeldeten hat sich um 228 Personen auf 1.304 verringert. Gegenüber März 2019 bedeutet dies einen Zuwachs von 54 Landkreisbürgerinnen und –bürgern. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 1,7 Prozent (Vormonat: 2,0 Prozent, Vorjahr: 1,7 Prozent). Das Arbeitsplatzangebot umfasst 980 offenen Stellen, 80 weniger als im Vormonat, 38 weniger als vor einem Jahr.