Region: Hilfe und Unterstützung für Menschen aus der Ukraine

Landkreis Neuburg-Schrobenhausen: Es gibt bereits zahlreiche Rückmeldungen und Angebote. Sie werden zunächst gesammelt und dann im Bedarfsfall koordiniert. Wer zum Beispiel freien Wohnraum zur Verfügung stellen möchte, kann sich über ein Online-Formular auf der Internetseite des Landkreises melden. unterkunft.ukraine@neuburg-schrobenhausen.de  Für weitere Hilfsangebote wurde ebenfalls ein zentrales Kontaktformular sowie die E-Mail-Adresse hilfsangebot.ukraine@neuburg-schrobenhausen.de eingerichtet.

Für Personen, die bereits aus der Ukraine eingereist sind, hat der Landkreis als einfache, digitale Kontaktmöglichkeit – neben telefonischer und Mailkommunikation – ein Online-Formular auf Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Russisch erstellt. Die Melde-Formulare für Einreisende sowie für Hilfsangebote sind auf der Homepage des Landkreises http://www.neuburg-schrobenhausen.de hinterlegt

Landkreis Eichstätt: Bürgerinnen und Bürger können sich mit allen Anfragen und Unterstützungsangeboten rund um die Ukrainekrise unter der Mailadresse ukraine@lra-ei.bayern.de melden. Familien, die bereits ukrainische Kinder und unbegleitete Minderjährige aufgenommen haben, können sich direkt an das Jugendamt wenden (jugendamt@lra-ei.bayern.de).
Das Landratsamt stellt auf der Landkreishomepage https://www.landkreis-eichstaett.de/aktuelles/presseberichte/ukrainekrise eine Übersicht über relevante Fragestellungen für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Landkreis Pfaffenhofen: Es gibt eine  Mail-Adresse zur Ukraine-Hilfe. Bürger, die Flüchtende privat aufnehmen möchten, sollen sich entweder unter der Nummer des Bürgertelefons melden ( 08441 – 27 260) oder unter ukrainehilfe@landratsamt-paf.de.

Das Landratsamt baut aktuell auch Strukturen mit den Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbänden auf und stellt auf der Landkreishomepage -> KLICK zeitnah eine Zusammenfassung von FAQs rund um Unterstützungsmöglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Ingolstadt: Für Geflüchtete, die keine Unterkunft in Ingolstadt haben, arbeitet die Stadt an verschiedenen Möglichkeiten – wie zum Beispiel die Jugendherberge oder die Max-Immelmann-Kaserne. Im Bürgeramt erhalten Ankommende Beratung zur ersten Orientierung. Die Stadt Ingolstadt freut sich über die große Hilfsbereitschaft der Ingolstädter Bevölkerung, bittet aber um Verständnis, dass die Stadt selbst derzeit keine Sach- oder Geldspenden entgegennehmen kann.

Die Regierung von Oberbayern hat informiert, dass alle ankommenden ukrainischen Kriegsflüchtlinge zunächst an das rund um die Uhr geöffnete Ankunftszentrum des Freistaats in München weitergeleitet werden sollen. Dort erfolgt eine Registrierung und bei Bedarf – wenn keine private Unterkunft im Verwandten-/Bekanntenkreis vorhanden sind – eine Überführung in das Asyl-Unterbringungssystem in Oberbayern. Die Stellung eines Asylgesuchs ist dazu weder erforderlich, noch wird dazu geraten.
Adresse des Ankunftszentrums: Maria-Probst-Straße 14 in München (Bushaltestelle: Margot-Kalinke-Straße, nächste U-Bahnstation: Kieferngarten).
Jeder, der etwas für die vom Krieg betroffenen Menschen tun will, sollte dies über die bekannten Hilfsorganisationen tun. Ingolstadts polnische Partnerstadt Opole unterstützt ihre westukrainische Partnerstadt Iwano-Frankiwsk und wird Ingolstadt in den nächsten Tagen eine Liste zukommen lassen, welche Güter dort benötigt werden.