Neuburg-Schrobenhausen: 2,5 Millionen Euro-Anlagebetrug aufgeklärt

Ein richtig großer Fisch ist der Kripo Ingolstadt ins Netz gegangen. Eine 48-jährige aus dem Landkreis Neuburg Schrobenhausen soll jahrelang Anleger betrogen haben. Der angerichtete Schaden liegt bei rund 2,5 Millionen Euro. Die Frau nahm über acht Jahre lang von rund 100 Personen veilgeld entgegen. Sie spiegelte vor, die Beträge bei einer amerikanischen Bank anzulegen. Tatsächlich hatte die Frau überhaupt keine Geschäftsbeziehungen. Mit dem Geld finanzierte sie sich dafür einen aufwändigen Lebensstil und schaffte sich mehrere Luxusautos an. Teilweise verwendete sie das Geld auch für Zinszahlungen an andere Anleger, um so tatsächliche Geschäfte vorzutäuschen. Bereits vergangenen Woche wurden die Wohn- und Geschäftsräume der 48-Jährigen durchsucht. Dabei wurden über 430.000 Euro Bargeld und Luxusautos beschlagnahmt. Die Beschuldigte sitzt in Untersuchungshaft.