Neuburg: Niedrigere Strafe im Untreueprozess

Ihre Einsicht ist ihr letztendlich zu Gute gekommen. Statt für zweieinhalb Jahre, muss eine Frau aus Neuburg nur noch zwei Jahre lang ins Gefängnis. Die Richter am Ingolstädter Landgericht korrigierten die Strafe im gestrigen Berufungsprozess wegen Unterschlagung einer viertel Million Euro nach unten. Begründet wurde die Entscheidung mit der Ehrlichkeit der Angeklagten. Sie sei geständig gewesen, zeigte während des gesamten Prozesses Reue und entschuldigte sich bei ihrem ehemaligen Chef, so der zuständige Richter. Außerdem hat die Mutter von drei Kindern bereits über 120.000 Euro zurückgezahlt. Die 45-Jährige hatte Geld vom Firmenkonto auf ihr Privatkonto abgezweigt und so ihren Chef um ein viertel Million Euro betrogen. Nach zwei Jahren flogen ihre Machenschaften allerdings auf.