© Stadt ND

Neuburg: Am Samstag wieder Fundrad-Versteigerung

Die traditionelle Fundrad-Versteigerung der Stadt Neuburg gilt seit Jahren als echter Geheimtipp unter Radlfreunden und Schnäppchenjägern und kann jetzt nach coronabedingter Zwangspause wieder stattfinden. Am kommenden Samstag, 7. Mai, wird die seit Jahrzehnten bestens angenommene Versteigerung zentral in der Innenstadt abgehalten. Das Fundamt räumt sein Lager und bietet all jene Räder an, die mehr als sechs Monate aufbewahrt wurden, deren Eigentümer nicht ermittelt werden konnte und auch der Finder kein Interesse angemeldet hat.

Ort des Geschehens ist der Schrannenplatz. Dort ist genügend Platz für eine kleine Bühne, das Versteigerungsteam des Fundamts und natürlich die zahlreichen Zweiräder. Bereits ab 15 Uhr können die rund 75 Räder, die heuer zur Versteigerung anstehen, begutachtet werden. Pünktlich um 15:30 Uhr haben die Radlfreunde dann Gelegenheit Auktionator Bernhard Mahler um Euros zu feilschen und das ein oder andere Schnäppchen zu machen. Gesteigert wird, bei einem Grundbetrag beginnend, in 2,50-Schritten, die Bezahlung erfolgt vor Ort in bar. Selbstverständlich erhält jeder Käufer eine Quittung, die ihn als neuen Eigentümer ausweist.

„Bei unserer Versteigerung gibt es viel Spaß, lockere Sprüche und teils hochwertige Räder zu absoluten Tiefstpreisen“, erzählt Bernhard Mahler und ergänzt: „Über die Jahre hinweg hat sich die Versteigerung zur absoluten Kult-Veranstaltung entwickelt.“

Eine Besonderheit der Fundradversteigerung ist die Tatsache, dass die kompletten Einnahmen nicht wie üblich in den Stadtsäckel fließen, sondern einer gemeinnützigen Einrichtung zufließen. Somit kann man günstige Zweiräder ergattern und gleichzeitig Gutes tun.