Naturpark Altmühltal: Fledermäuse machen Winterschlaf – Höhlen werden gesperrt

Sie sind klein, nahezu lautlos und wir bekommen Sie gerade mal kurz in der Abenddämmerung zu sehen – Fledermäuse. 18 Arten gibt es allein im Naturpark Altmühltal. Und die haben gerade eine schwere Zeit. Denn für Fledermäuse heißt jetzt: Zeit zum Schlafengehen – und das für die nächsten Monate. Der Winterschlaf steht an und den machen sie bevorzugt in Höhlen. Die sind aber gerade im Altmühltal Anlaufpunkt für Touristen. Also bleibt nur eine Möglichkeit: Die Höhlen für Menschen dichtmachen. Naturpark-Ranger Manfred Bauer:

Weitere Maßnahmen: Verschluss der Arndthöhle, Verschluss des Cobenzlloches bei Eichstätt.
Umbau eines Hangkellers bei Kinding zu einem potentiellen Fledermauswinterquartier.
Folgende Fledermäuse wurde bei Winterzählungen im östlichen Schneiderloch entdeckt: Kleine Bartfledermaus, Bechsteinfledermaus, Braunes Langohr, Breitflügelfledermaus, Fransenfledermaus, Mopsfledermaus, Wasserfledermaus, Wimpernfledermaus, Zwergfledermaus.
Der Naturpark Altmühltal e.V. arbeitet übrigens eng mit der unteren Naturschutzbehörde, dem Landesbund für Vorgelslchutz, den Ingolstädter Höhlenfreunden und der Gemeinde Kinding zusammen.