Roland Gaßner will Landrat werden

09.12.2013 Es kommt Bewegung in den Kampf um den Chefsessel im Neuburger Landratsamt. Am Wochenende hat die CSU im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ihren Landratskandidaten nominiert. Die Wahl fiel auf den 45-jährigen Roland Gaßner aus Aresing. Bei der Abstimmung in Ehekirchen-Schönesberg konnte der Familienvater und Betriebswirt die Stimmen aller 105 anwesenden Kreisdelegierten für sich verzeichnen.

Gaßner will sich für flächendeckendes schnelles Internet im Landkreis, den Erhalt kleiner Schulen, sowie eine gute Abdeckung mit Buslinien einsetzen. Auch der Haushalt ist dem Aresinger ein Anliegen. „Wir haben rund 27 Millionen Euro Schulden“, so Gaßner, „und gleichzeitig eine gute konjunkturelle Situation. Wenn wir jetzt nicht am Schuldenabbau arbeiten, wann dann?“ Als Ehrengast war der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer zur Kreisdelegiertenversammlung gekommen. „Ich kenne Roland schon lange und glaube, dass er auch in der Bevölkerung das nötige Vertrauen bekommen wird“, sagte Seehofer, der gleichzeitig Landtagsabgeordneter für den Stimmkreis Neuburg-Schrobenhausen ist.

Gaßner tritt bei den Kommunalwahlen im März 2014 gegen seinen Konkurrenten der Freien Wähler, den amtierenden Landrat Roland Weigert, an. Auch die Kreis-SPD schickt einen eigenen Landratskandidaten ins Rennen; der langjährige VW-Betriebsrat und Audi-Vorstand Werner Widuckel will für die Genossen antreten.