Kein Mietspiegel für Ingolstadt

07.06.2013 Oberbürgermeister Alfred Lehmann soll bei der Firma Cummins vermitteln. Das Unternehmen plant 86 Arbeitsplätze von Ingolstadt nach Rumänien zu verlagern, um die Rendite auf 16 Prozent zu steigern. Täglich finden Mahnwachen am Werkstor statt – es herrscht Funkstille zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat. OB Lehmann soll nun helfen, den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen. Das hat der Stadtrat gestern Abend einstimmig beschlossen. Einen qualifizierten Mietspiegel, wie seit Längerem von der Linken beantragt, wird es in Ingolstadt auch in Zukunft nicht geben. Stattdessen wird die Stadt eine Mietdatenbank erstellen, in die neben den Vertragsänderungen der letzten vier Jahre zusätzlich die Bestandsmieten einfließen.