Ingolstadt: Kindermordprozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Am Ingolstädter Landgericht hat heute Morgen der Prozess rund um ein grausames Familiendrama in Baar-Ebenhausen begonnen. Einer Mutter wird vorgeworfen, ihr Kind getötet zu haben. Die Frau gilt als psychisch krank und wurde bereits im Vorfeld des Prozesses von Gutachtern für schuldunfähig befunden- Folglich geht es vor Gericht jetzt um eine mögliche dauerhafte Unterbringung in die Psychiatrie. Der Prozess wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, einem entsprechenden Antrag der Verteidigung wurde heute Vormittag zugestimmt. Die Begründung: Es werden schutzwürdige Interessen der Beschuldigten beleuchtet, wie etwa ihre psychische Erkrankung sowie ihre familiäre Situation. Es sind fünf Verhandlungstage angesetzt.
Ein mögliches Urteil soll am 25. Januar fallen – das erfolgt dann wieder öffentlich.