Fukushima Mahnwache

11.03.2014
Genau vor drei Jahren ereignete sich im japanischen Atomkraftwerk Fukushima nach einem Tsunami eine atomare Katastrophe. Große Mengen an radioaktivem Material wurden freigesetzt – viel mehr als damals in Tschernobyl. Noch immer sind weite Teile des Gebietes verseucht. In ganz Deutschland finden anlässlich des Jahrestages Mahnwache statt. So auch bei uns in der Region, wie zum Beispiel in Eichstätt. Rund 200 Menschen sind zur Mahnwache auf den Marktplatz gekommen, um den Opfern der Reaktorkatastrophe von Fukushima zu gedenken. Aber nicht nur das: die Teilnehmer wollen den Tag vor allem nutzen, um auf die Situation in Deutschland aufmerksam zu machen. Im Mittelpunkt der Kritik steht die geplante Stromtrasse. Neben einem breiten Bündnis aus Umweltschützern beteiligt sich auch die Diözese Eichstätt an der Mahnwache in Eichstätt. Das Umweltreferat sowie Bund Deutscher Katholischer Jugend waren vor Ort. Ziel der Mahnwache: die Energiewende nicht vergessen und den Atomausstieg voran vorantreiben. Und damit die Erde für die nächsten Generationen bewahren