Europaabgeordnete Niebler in Pfaffenhofen

22.05.2014
Auch Ungarn muss unbedingt die Menschenrechte achten. Darauf soll die Europaabgeordnete Angelika Niebler drängen. Diesen Appell richtete ihr Parteifreund Karl Straub an die Kandidatin, bei einer Wahlkampfveranstaltung der CSU im Kolpinghaus Pfaffenhofen. Denn Asylbewerber im Landkreis fürchten nichts mehr als die Abschiebung nach Ungarn. Die Zustände in den dortigen Lagern sollen jeder Würde entbehren. Vor allem aber widerspricht die Behandlung der Flüchtlinge durch die ungarischen Behörden allen humanitären Grundsätzen.

Im gut besuchten Saal konnten die Mitglieder der Frauen-Union dann noch eine Fragerunde erleben. Dazu kamen CSU-Vertreter der Jugend, der Senioren, der Landwirtschaft, des Bezirks und des Landkreises auf die Bühne. Dort beantworteten sie die Fragen der Vorsitzenden der Frauen-Union, Emilie Bergmeister. Die kann sich noch an Urlaubsreisen erinnern, die geprägt waren von ständigen Grenzkontrollen und Geldwechsel. Ihr Parteifreund Jochen Lojewski bestätigte, dass allein die Einführung des Euro der Wirtschaft in Deutschland und ganz Europa erhebliche Kosten und Zeit spart. Die Europaabgeordete Angelika Niebler zeigte sich beeindruckt vom vollen Kolpingssaal. Dort saßen Mitglieder der Frauen-Union, die zuvor eine Sitzung abgehalten hatten. Im Interview mit intv ging Angelika Niebler auch auf die Gefahr in der Ukraine und das umstrittene Freihandelsabkommen ein.