Ladensterben in der Region – Zukunftsprojekt Dorfladen?

Der letzte Supermarkt macht zu. Den Metzger gibt es schon lange nicht mehr und die Bäckerei kämpft mit fehlender Kundschaft. Ladensterben ist vor allem im ländlichen Raum eine bittere Realität. Im Oktober beispielsweise wird in Waidhofen der letzte Supermarkt aufhören! Besonders hart trifft diese Entwicklung ältere Menschen. Sie sind oft nicht mehr mobil und deswegen auf Geschäfte in ihrer Nähe angewiesen. Abhilfe können da Dorfläden schaffen. Deren Neugründung nahm in den letzten Jahren deutlich zu.

Aber was ist denn ein Dorfladen eigentlich genau?

Viele denken da wohl zuerst an einen schrulligen Tante-Emma-Laden… falsch gedacht: Eigentlich bieten Dorfläden alles, was man für den täglichen Bedarf benötigt. Hier findet man Marmelade, Butter, Brot, Milch und auch Poststellen oder einen kleinen Kiosk. Also fast wie ein Supermarkt – nur mit weniger Auswahl. Oft werden Sie mit viel Herzblut und auch ehrenamtlichen Engagement geführt. Seit einigen Jahren geht der Trend vor allem zu Gemeinschaftsprojekten, bei denen Dorfbewohner selbst einen Laden eröffnen. Also von den Bürgern für die Bürger.

Hier einige Adressen zu Läden in der Region, einfach auf den Ort klicken:

 

Dorfladen Appertshofen-Stammham

Dorfstr. 24

85134 Stammham (Appertshofen)

Dorfladen „Ums Eck“ Kipfenberg/Schelldorf 

Attenzeller Str. 8

85110 Kipfenberg

Dorfladen Oberdolling

Am Bahnhof 1

85129 Oberdolling, Tel: 08404 9395274

Dorfladen Bergheim

Fährenweg 6

86673 Bergheim

Dorfladen Lippertshofen

Hofstettener Str. 6

85080 Gaimersheim

 

Sie möchten selber einen Dorfladen gründen oder sind interessiert daran, dass ein Dorfladen in Ihre Gemeinde kommt?