Tipps und Infos aus der Region – RADIO IN https://www.radio-in.de Ihr Sender für Ingolstadt und die Region Fri, 19 Jun 2026 09:28:52 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Public Viewing zur WM https://www.radio-in.de/public-viewing-zur-wm-714822/ Fri, 19 Jun 2026 08:48:45 +0000 https://www.radio-in.de/?p=714822 Drei Länder – 48 Mannschaften, über 100 Spiele an 16 Orten – ein ganz schönes Mammut-Projekt, die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA. Übermorgen geht’s los. Im Eröffnungsspiel treffen in Mexiko-Stadt Mexiko und Südafrika aufeinander. Die Vorbereitungen für die große Eröffnungsfeier davor laufen. Und auch bei uns werden vielerorts die großen Bildschirme aufgebaut. Hier einige Public-Viewing-Orte:

Ingolstadt

  • Donaustrand, Sonnen Plaza, THI (beim On-Campus-Festival am 20.6)
  • Schutterhof Biergarten, Friedhofstr. 1 A, 85049 Ingolstadt
  • Meisterschänke, Unterhaunstädter Weg 3, 85055 Ingolstadt
  • Gans im Glück GmbH, Ludwigstr. 10, 85049 Ingolstadt
  • BAR NERO by Stefanella, Theresienstr. 17, 85049 Ingolstadt
  • Pilsquelle, Friedrich-Ebert-Str. 29, 85055 Ingolstadt
  • KostBar Genuss & Events KG, Schleifmühlgasse 5, 85049 Ingolstadt
  • hookah & beats UG, Donaulände 2, 85055 Ingolstadt
  • Koko Leistbar GmbH, Donaustr. 8, 85049 Ingolstadt
  • Touch Down, Gerbergasse 6, 85049 Ingolstadt
  • Bäckerei Sipl VS GmbH, Rathausplatz 4, 85049 Ingolstadt
  • Sours Stadtbar, Schäffbräustr. 23, 85049 Ingolstadt
  • Kastaniengarten, Gutsstr. 4, 85055 Ingolstadt
  • kiesch, Pfarrgasse 8, 85049 Ingolstadt
  • La Fiesta, Oberer Graben 1, 85049 Ingolstadt
  • ZWOLF by Yankee & Kraut, Kreuzstr. 6, 85049 Ingolstadt
  • Griesmüllers Altstadtbrauerei, Schulstr. 19, 85049 Ingolstadt
  • Da Gino, Donaustr. 8, 85049 Ingolstadt

Pfaffenhofen

Biergarten im Bürgerpark

Neuburg

Hertlein, Bootshaus

Eichstätt

Theke/Studihaus

Schrobenhausen

Kolpinghaus

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Events und Feste in der Region https://www.radio-in.de/alle-events-und-feste-in-der-region-685257/ Thu, 18 Jun 2026 03:00:25 +0000 https://www.radio-in.de/?p=685257 JUNI

Schrannenfest Schrobenhausen                 19. Juni – 21. Juni

Fuchsburgfest Vohburg                              26. Juni  – 28. Juni

Bürgerfest Kösching                                   26. Juni  – 28. Juni

Lange Nächte der Kunst und Musik PAF    26. Juni  – 27. Juni

JULI

Altstadtfest Eichstätt                                     3. Juli  –  5. Juli

Fischerfest Ingolstadt                                    3. Juli  – 6. Juli

Bürgerfest Ingolstadt                                   10. Juli  – 11. Juli

Volksfest Hohenwart                                    17. Juli – 21. Juli

Marktfest Rennertshofen                              18. Juli  – 19. Juli

Altstadtfest Beilngries                                  18. Juli  – 19. Juli

Fest der Kulturen Ingolstadt                        24. Juli – 25. Juli

Volksfest Neuburg                                         24. Juli – 2. August

Paarfest Reichertshofen                                24. Juli – 27. Juli

AUGUST

Hallertauer Volksfest Wolnzach                7. August – 17. August

Frautag Jetzendorf                                   15. August

Volksfest Eichstätt                                   28. August – 6. September

Barthelmarkt Oberstimm                         28. August – 31. August

SEPTEMBER

Volksfest Pfaffenhofen                        4. September – 15. September

Volksfest Beilngries                             4. September – 13. September

Jurafest Lenting                                  10. September  – 13. September

Volksfest Geisenfeld                           18. September  – 22. September

Herbstvolksfest Ingolstadt                 25. September  – 4. Oktober

OKTOBER

Zwiebelmarkt Beilngries                     10. Oktober  – 11. Oktober

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Zusammen digital https://www.radio-in.de/zusammen-digital-716715/ Tue, 16 Jun 2026 03:00:20 +0000 https://www.radio-in.de/?p=716715 Wie lade ich mir eine App auf´s Smartphone runter? Wie kann ich einen neuen Sperrbildschirm einrichten? Es gibt viele Fragen rund ums Handy vor allem für ältere Menschen. Schülerinnen der Maria-Ward-Realschule in Schrobenhausen geben Antwort. Zusammen Digital heißt das Projekt.
Einfach vorbeischauen und Fragen stellen, dazu gibt´s Kaffee und Kuchen. Findet gleich morgen statt und zwar um 14 Uhr an der Maria-Ward-Schule in Schrobenhausen. Der nächste Termin ist am 8.7. Weitere Infos und Kontakte: https://www.zusammen-digital.de/theke/schrobenhausen
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Neuer Nasen-Weltmeister https://www.radio-in.de/neuer-nasen-weltmeister-716652/ Mon, 15 Jun 2026 05:54:24 +0000 https://www.radio-in.de/?p=716652 Es gibt einen neuen Nasen-Weltmeister – bei der Nasen-WM in Langenbruck hat sich heuer Ted Barendse aus den Niederlanden durchgesetzt. Sein Nasenmaß: 132,52 mm. Er hat den bisherigen Weltmeister Hans Roest auf Platz zwei verwiesen. Aber auch ein Deutscher hat es auf`s Treppchen geschafft: Sven Flohr.

Auch bei den Frauen wurde natürlich die größte Nase gesucht: Hier hat sich Lokalmatadorin Susanne Kloiber durchgesetzt. Das Nasenmessgerät brachte eine Länge von 65,25 mm und eine Breite von 43,45 mm ans Tageslicht. Platz 2 ging an Margot Sikora, Platz drei konnte sich die Ungarin Monica Kiss sichern.

Die nächste Nasen-WM ist dann wieder in fünf Jahren!

 

© Miriam Leitermann

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Störungen beim Laden von Elektrofahrzeugen https://www.radio-in.de/stoerungen-beim-laden-von-elektrofahrzeugen-716607/ Mon, 15 Jun 2026 02:54:28 +0000 https://www.radio-in.de/?p=716607 Ladefrust statt voller Akku. Aktuell hakt es im gesamten Stadtgebiet von Neuburg an den öffentlichen Ladesäulen der Stadtwerke. Fahrer von Elektroautos kämpfen mit plötzlichen Abbrüchen oder Problemen bei der Bezahlung. Grund hierfür ist ein Softwarefehler bei einem externen Dienstleister. Die Stadtwerke stehen bereits in Austausch mit der Firma und arbeiten gemeinsam an einer Lösung. Alle E-Auto-Fahrer brauchen allerdings noch etwas Geduld: Fehlerfreies Laden ist voraussichtlich erst ab Anfang nächster Woche wieder möglich.

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Feldtag mit Chancen und Herausforderungen https://www.radio-in.de/feldtag-mit-chancen-und-herausforderungen-716037/ Fri, 12 Jun 2026 07:23:35 +0000 https://www.radio-in.de/?p=716037 Die Artenvielfalt auf unseren Äckern ist in den letzten Jahrzehnten massiv zurückgegangen. Zahlreiche Ackerwildkräuter stehen heute auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Das Projekt „Lebensfelder – Praxisstandards zur Wiederansiedlung von Ackerwildkräutern“ setzt hier an und erarbeitet bundesweite Standards, um diese Pflanzen in der Agrarlandschaft zu fördern. Die praktische Umsetzung der Sammlung, Vermehrung und Aussaat gefährdeter Ackerwildkrautarten im Modellgebiet „Südliches Frankenjura“ wurde bei einem Feldtag am 9. Juni 2026 vorgestellt.

Das Interesse an dem Feldtag im Rahmen des Projektes „Lebensfelder – Praxisstandards zur Wiederansiedlung von Ackerwildkräutern“ war groß: 44 Teilnehmende aus Landwirtschaft und Naturschutz erkundeten gemeinsam die Ackerflora des Frankenjuras rund um Titting im Landkreis Eichstätt. Dazu zählten VertreterInnen aus Fachbehörden, Forschungseinrichtungen sowie der Praxis aus Oberbayern und ganz Deutschland.

Diese konnten sich bei der Veranstaltung selbst davon überzeugen, welch wichtige Ökosystemfunktionen artenreiche Ackerwildkrautgesellschaften erfüllen: Sie bieten Lebensraum für Bestäuber und andere Tierarten der Feldflur, schützen angesichts des Klimawandels vor Erosion sowie starker Erhitzung und Austrocknung des Bodens und werten das Landschaftsbild auf. Doch viele Arten wie der Acker-Steinsame oder der Acker-Wachtelweizen sind heute selten geworden, da die Samenvorräte im Boden erschöpft sind und historische Verbreitungswege fehlen. Ohne gezielte Wiederansiedlungen ist ihr Erhalt daher in vielen Regionen kaum noch möglich.

Der Feldtag führte die Teilnehmenden zu verschiedenen Projektflächen und bot dabei Einblicke in alle Projektschritte von der Sammlung über die Zwischenvermehrung bis zur Aussaat gefährdeter Ackerwildkrautarten auf geeigneten Äckern:

Schritt 1: Die Sammlung:
Der erste Exkursionspunkt führte zum Feldflorareservat Pfleimberg, eine der wichtigsten Spenderflächen des Projekts für seltene Arten wie Acker-Steinsame Buglossoides arvensis, Finkensame Neslia paniculata und Gefurchter Feldsalat Valerianella rimosa. Der große Komplex extensiv bewirtschafteter, kleinparzellierter Kalkscherbenäcker zeigt, wie gut Ackerwildkrautschutz gelingen kann, wenn noch ausreichende Samenvorräte im Boden vorhanden sind. In Monitoringaufnahmen der Bayerischen KulturLandStiftung, finanziert durch Ersatzgelder des Landkreises Eichstätt, konnten im Jahr 2025 am Pfleimberg 36 Ackerwildkrautarten nachgewiesen werden, die in den Roten Listen Bayerns bzw. Deutschlands verzeichnet sind (inkl. Vorwarnstufe). Landwirt Jakob Bösl erklärte, mit welchen Anbaumethoden diese Vielfalt dauerhaft erhalten werden kann. Hierzu gehören unter anderem eine vielfältige Fruchtfolge ohne Düngung sowie ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Sogar vom Aussterben bedrohte Arten wie das Flammende Adonisröschen Adonis flammea – eine absolute Rarität in Deutschland – konnten vor Ort bewundert werden.

Schritt 2: Die Vermehrung:
Anschließend wurden die Anbaukulturen auf dem spezialisierten Betrieb Schmidmeier in Petersbuch besichtigt, der Saatgut für die Wiederansiedlung im Projekt gewinnt. Mit ihrem Know-How aus Regiosaatgutvermehrung sowie Heil- und Gewürzpflanzenanbau tragen die Landwirte Georg und Ludwig Schmidmeier seit 2024 zur erfolgreichen Samengewinnung der einjährigen Ackerwildkrautarten bei. In den letzten beiden Jahren konnten sie 15 von 16 Zielarten erfolgreich durch Voranzucht und Auspflanzung oder Direktsaat vermehren und hierbei insgesamt rund 36 Millionen Samen gewinnen. Die Erträge pro 60 bis 150 m² Vermehrungsfläche je Art und Jahr reichten von wenigen Gramm bei Schmalblättrigem Hohlzahn Galeopsis angustifolia bis hin zu 17,8 kg bei Acker-Haftdolde Caucalis platycarpos. Dieses Jahr erproben die Landwirte den Anbau besonders schwer vermehrbarer Arten wie Blasser Erdrauch Fumaria vaillantii und Blauer Gauchheil Anagallis foemina und konnten zumindest einen Teil des Saatgutes bereits zur Keimung bringen. Ebenfalls vermehrte Arten mit ganz besonderen Ansprüchen sind die Halbschmarotzer Acker-Wachtelweizen Melampyrum arvense und Acker-Zahntrost Odontites vernus, die zusammen mit einer Wirtspflanze, z. B. Weizen, angebaut werden müssen. Die Landwirte aus Petersbuch schilderten anschaulich, welche Herausforderungen auch in Kürze bei der Ernte der Samen bevorstehen. So kommt bei manchen Arten ein spezieller Sauger während der Erntezeit täglich zum Einsatz, um eine größtmögliche Ausbeute und Qualität des Saatgutes zu erreichen. Im Rahmen von Schutzprojekten besonders zu beachten ist die nach der Ernte rasch sinkende Keimfähigkeit der Samen von Melampyrum arvense.

Schritt 3: Die Wiederansiedlung auf „Lebensfeldern“:
Am Projekt „Lebensfelder in Bayern“ nehmen insgesamt 11 Betriebe (davon 6 ökologisch und 5 konventionell wirtschaftend) mit 12 Ackerflächen teil, die extensiv – das heißt ohne Einsatz von Düngung und Pflanzenschutzmitteln – bewirtschaftet werden. Zwei Projektflächen, sogenannte „Lebensfelder“, bei Kaldorf und Emsing wurden im Rahmen der Exkursion besucht. Hier war zu besichtigen, wie gefährdete Arten erfolgreich in den Ackerbau integriert werden können und welche Herausforderungen auftreten können. Die Bewirtschafter Konrad Schneider und Matthias Pfaller berichteten detailliert von ihren Erfahrungen bei der Bodenbearbeitung, Aussaat von Kultur und Ackerwildkrautmischung sowie Ernteerträgen. Von Interesse für viele Teilnehmende waren die Saatdichten bei der Wiederansiedlung, die im Projekt artspezifisch anhand der bisherigen Etablierungserfahrungen sowie dem jeweiligen Raumbedarf gewählt wurden. Auch zu erwartende Erträge der Kulturen bei extensiver Bewirtschaftung waren ein intensiv besprochenes Thema. Je nach Betriebsform und Wetterbedingungen im Anbaujahr seien keine bis erhebliche Ertragsverluste möglich, so die Projektlandwirte. Jedoch muss zur Beurteilung einbezogen werden, dass auch der Betriebsmitteleinsatz (Dünger, Pflanzenschutzmittel, Kraftstoff, Arbeitsstunden) im Vergleich zu einer üblichen Bewirtschaftung deutlich geringer ist bzw. entfällt.
Die Projektbearbeitenden Dr. Marion Rasp und Felix Dötsch sowie die mit der Kartierung der Flächen beauftragte Dr. Gabriele Anderlik-Wesinger stellten die Ergebnisse der botanischen Vorkartierung (Jahre 2024 und 2025) und erste Ergebnisse der Wiederansiedlungsmaßnahmen (seit Herbst 2025) vor. Auf den beiden Flächen mit Wintergetreide konnte in Kleingruppen die erfolgreiche Etablierung von Zielarten wie Acker-Haftdolde Caucalis platycarpos, Einjähriger Ziest Stachys annua, Kleinfrüchtiger Leindotter Camelina microcarpa und Glänzenden Ehrenpreis Veronica polita begutachtet werden. Ein wichtiges Zwischenergebnis war, dass die im Wintergetreide erreichten Ansiedlungserfolge bisher weit höher waren als im Sommergetreide mit Aussaat im Frühjahr 2026.

Trotz der zwischenzeitlich feuchten Witterung blieben das Interesse und die Diskussionsfreude der Teilnehmenden während der Veranstaltung ungebrochen. Ein ausführlicher Austausch fand etwa zu alternativen Methoden der Samengewinnung und -übertragung (Drusch- und Bürstgut), zur Keimungsbiologie und Bodensamenbank der Ackerwildkräuter, zu Ackerwildkrautschutz als Kompensationsmaßnahme und zur Regulation von konkurrenzstarken Problembeikräutern statt.

Einigkeit bestand bei den Teilnehmenden darin, dass der Bedarf für wirksame Erhaltungsmaßnahmen gefährdeter Ackerwildkräuter groß ist.

Das Projekt „Lebensfelder“
Das Projekt „Lebensfelder – Praxisstandards zur Wiederansiedlung von Ackerwildkräutern“ wird durchgeführt von der Bayerischen KulturLandStiftung (Modellregion Bayern) und der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft (Modellregion Rheinland in Nordrhein-Westfalen). Ziel ist die Entwicklung eines bundesweiten Leitfadens, um die bisher aufwendigen Einzelfallprüfungen bei Wiederansiedlungen durch einheitliche Standards zu ersetzen und somit Ackerwildkrautschutz effizienter als bisher umsetzen zu können. Die im Projekt entwickelten Standards werden in vier Modellgebieten in Bayern und Nordrhein-Westfalen in der Praxis erprobt. Gefördert wird das Projekt mit einer Laufzeit von 2023 bis 2028 im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie durch die Landwirtschaftliche Rentenbank.

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Großübung auf der Donau https://www.radio-in.de/grossuebung-auf-der-donau-714708/ Mon, 08 Jun 2026 13:03:36 +0000 https://www.radio-in.de/?p=714708 Viel los auf der Donau bei Ingolstadt – am Freitag haben 50 Einsatzkräfte verschiedenster Hilfsorganisationen gemeinsam auf dem Fluss trainiert. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit bei der Suche nach vermissten Personen auf und am Wasser zu verbessern. Dabei kamen die Rettungshundestaffel, Boote, Drohnen, Hubschrauber, Sonargeräte, Taucher und Wasserretter zum Einsatz. 10 Hundeteams nutzten die Gelegenheit, um die Tiere an Motorboote zu gewöhnen und das Ein- und Aussteigen zu trainieren. 
© Foto: BRK + Wasserwacht IN
 
© Foto: BRK + Wasserwacht IN

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50 Jahre Sportkommission im Landkreis https://www.radio-in.de/50-jahre-sportkommission-im-landkreis-714639/ Mon, 08 Jun 2026 07:59:10 +0000 https://www.radio-in.de/?p=714639 Die Sportkommission des Landkreises Pfaffenhofen feiert in diesem Jahr ihr 50‑jähriges Bestehen. Seit der Gründung 1976 hatten in fünf Jahrzehnten nur drei Personen den Vorsitz: Max Elfinger (1976 bis 1990), Richard Schnell (1990 bis 2008) und Florian Weiß (2008 bis heute). Ihre Arbeit hat die Sportlandschaft im Landkreis nachhaltig geprägt und die Interessen der Vereine über Jahrzehnte hinweg gebündelt und vertreten.

Ausgangspunkt war ein Treffen aller Sportvereine in Schweitenkirchen, zu dem Max Elfinger als stellvertretender Kreisvorsitzender des damals gemeinsamen BLSV‑Kreisverbandes Ingolstadt‑Pfaffenhofen eingeladen hatte. Aus den intensiven Gesprächen entstand noch 1973 ein Sportbeirat mit dem Ziel, die Vereine zu vernetzen, gemeinsame Anliegen zu formulieren und gegenüber Politik und Verwaltung stärker auftreten zu können.

1976 wurde die Sportkommission offiziell gegründet. Max Elfinger wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt; zu den frühen Mitgliedern zählten Dieter Kante (MBB SG Manching), Hans Spängler (TSV Reichertshofen) Hans Geist (FSV Pfaffenhofen) Dr. Tritschler (Tegernbach) Fritz Grimm (TSV Jetzendorf) und Franz Goldbrunner (TV Vohburg). Bereits 1977 nahm die Kommission ihre Arbeit mit der ersten Sportlerehrung auf: Am 16. April 1977 traf man sich im Sportheim des TSV Rohrbach, 37 Personen nahmen teil, darunter 25 zu ehrende Sportlerinnen und Sportler. Der Anfang war gemacht.

In den folgenden Jahren etablierte sich die Kommission als feste Größe: Regelmäßige Gespräche mit dem Landrat, die Beratung zu Zuschüssen für Investitionen in Sportstätten, die Diskussion um Vergütungen für Übungsleiter sowie die Regelung der Nutzung kreiseigener Sporthallen und -plätze prägten die Arbeit. Die Mitgliederzahlen in den Vereinen stiegen, und die Kommission trug wesentlich dazu bei, dass Sportförderung und Ehrenamtsanerkennung im Landkreis an Bedeutung gewannen. Personalien und Zusammensetzung des Gremiums veränderten sich im Lauf der Zeit; neue Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Sportarten und Gemeinden kamen hinzu und sorgten dafür, dass die Kommission die Vielfalt des Sports im Landkreis abbildet. Aus der Kommission kam auch die Initiative, sich vom BLSV Kreis Ingolstadt zu trennen und so wurde 1991 ein eigener Kreisverband Pfaffenhofen gegründet. Auf Anregung der Kommission wurden neue Richtlinien zur Würdigung langjährig ehrenamtlich Tätiger in Sport- und Schützenvereinen erarbeitet, die später auch für andere Vereine und Organisationen übernommen wurden. Auch auf Initiative der Sportkommission wird seit 2012 bei jeder Sportlerehrung zusätzlich der Sportpreis des Landrats für herausragende Leistungen verliehen. Die Kommission hat sich zudem bei Projekten wie der Einführung der Ehrenamtskarte und der Beschilderung von Radwegen engagiert und auch durch Anträge die Erhöhung der freiwilligen Kreiszuschüsse zur Sportbetriebsförderung beigetragen.

Landrat Albert Gürtner würdigt das Jubiläum mit einem persönlichen Blick zurück: „Die Sportkommission hat über fünf Jahrzehnte hinweg viel bewegt. Ich erinnere mich noch gut an die erste Sportlerehrung in Rohrbach, bei der ich als Teil der 4 × 100‑Meter‑Staffel des MTV Pfaffenhofen für den 2. Platz bei der Bayerischen Meisterschaft in der B‑Jugend geehrt wurde. Diese Erinnerung zeigt, wie eng Sport, Gemeinschaft und Ehrenamt hier verwoben sind. Dafür danke ich allen, die sich seit 1976 engagieren.“

Heute ist die Sportkommission ein unverzichtbarer Partner für Vereine, Verwaltung und Politik im Landkreis Pfaffenhofen. Sie besteht aus folgenden Mitgliedern: Florian Weiß, Richard Schnell, Gerlinde Reisner, Dr. Hubert Waltl, Anton Edenharter, Ernst Schmid, Gregor Dierl, Marion Dost und Sepp Kirzinger. Die Sportkommission fördert den Austausch, stärkt das Ehrenamt und trägt dazu bei, dass Sportangebote und -infrastruktur den Bedürfnissen der Menschen vor Ort entsprechen. „Wir blicken mit Stolz auf 50 Jahre engagierte Arbeit zurück und sehen die kommenden Jahre als Chance, die Sportlandschaft im Landkreis weiterhin aktiv mitzugestalten“, so Florian Weiß.

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Gelungenes Familienfest im Piuspark https://www.radio-in.de/gelungenes-familienfest-im-piuspark-712770/ Fri, 29 May 2026 07:53:16 +0000 https://www.radio-in.de/?p=712770 Das Familienfest im Piuspark findet seit 2022 jährlich statt und ist bei Kindern sowie Erwachsenen sehr beliebt. Am Internationalen Tag der Familie, am Freitag, 15. Mai, hatten alle sechs Ingolstädter Familienstützpunkte mit der Koordinierungsstelle Familienbildung wieder zum Feiern in den Piuspark eingeladen. Bei gutem Wetter erfreuten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher aller Generationen am vielseitigen Programm. Dabei riefen verschiedene Akteure zum Mitmachen auf. Das Netzwerk Umweltstation stellte das Thema Wasser in den Mittelpunkt. Abwechslungsreiche Bewegungs- und Spielaktionen bot das Spielmobil des Stadtjugendrings an und die Familienstützpunkte sowie weitere Organisationen luden zu kreativem Basteln für Kinder ein. Zudem unterhielt Ulrike Mommendey mit spannenden Märchen. Wer Interesse hatte, konnte sich vor Ort auch über Familien- und Gesundheitsthemen informieren. So gaben die Leitungskräfte der Familienstützpunkte Auskunft zu ihren An- geboten. Die Stabsstelle Klima gab zusammen mit ihren Kooperationspartnern Gesundheitsamt, AUDI BKK und Krebsberatungsstelle Tipps zum Thema Hitze- und Sonnenschutz. Auch im kommenden Jahr ist wieder ein Familienfest im Piuspark geplant, bei dem das zehnjährige Bestehen der Familienstützpunkte gefeiert wird.

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Demokratie mit Spiel, Diskussion und Mitgestaltung erleben https://www.radio-in.de/demokratie-mit-spiel-diskussion-und-mitgestaltung-erleben-712536/ Thu, 28 May 2026 07:46:19 +0000 https://www.radio-in.de/?p=712536 Unter dem Motto „Für dich. Für uns. Für alle.“ fand in Eichstätt anlässlich des Geburtstags unseres Grundgesetzes eine Mitmachaktion rund um das Thema Demokratie statt. Ziel des Projekttages der Kolpingjugend des Diözesanverbandes Eichstätt war es, Jugendlichen sowie Bürgerinnen und Bürgern demokratische Prozesse praxisnah, kreativ und gemeinschaftlich näherzubringen.
Der Ehrentag des Grundgesetzes wurde von Frank-Walter Steinmeier initiiert und erinnert an die Verkündung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 1949. Gleichzeitig soll er dazu anregen, sich aktiv mit demokratischen Werten und gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinanderzusetzen.
Die Veranstaltung begann mit spielerischen Kennenlern- und Einstiegsformaten, bei denen bereits erste politische Einstellungen, Meinungen und Sichtweisen erfragt wurden. Anschließend setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit den Grundbegriffen der Demokratie auseinander. Verschiedene Methoden wie Demokratie-Memory, Tabu, „Wer wird Millionär?“ oder Dobble ermöglichten einen erlebnisorientierten Zugang zu politischen Themen.
Den Schwerpunkt des Vormittags bildete die Auseinandersetzung mit Gesetzesarbeit und politischen Entscheidungsprozessen. Nach einer Einführung in die Entstehung von Gesetzesentwürfen beschäftigten sich die Jugendlichen mit dem Gebäudeenergiegesetz und dessen Modernisierung. Dabei diskutierten sie Vor- und Nachteile, suchten gemeinsam nach Kompromissen und erfuhren, wie intensiv politische Entscheidungen in Ausschüssen des Bundestages verhandelt werden. Besonders bemerkenswert war die konstruktive Dialogkultur innerhalb der Gruppe. Unterschiedliche Meinungen wurden respektvoll angehört und diskutiert. Die Jugendlichen entwickelten gemeinsam Lösungsansätze und reflektierten die Bedeutung demokratischer Beteiligung für ihre eigene Lebenswelt.
Auch die Verbindung von Demokratie und Nachhaltigkeit spielte eine wichtige Rolle. Die Teilnehmenden setzten sich damit auseinander, wie gesellschaftliches Engagement und Initiativen politische Entscheidungen indirekt beeinflussen können. Mit ihrer Expertise und Fachlichkeit im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung bereicherte Frau Batbayar als Referentin des Kolping-Erwachsenen-Bildungswerkes diesen Themenkomplex.
Am Nachmittag wurden die Ergebnisse des Projekttages bei Mitmachstationen auf dem Marktplatz präsentiert. Dort kamen die Jugendlichen mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch, sensibilisierten für demokratische Themen und förderten den offenen Austausch unterschiedlicher Meinungen. Die Veranstalter ziehen ein positives Fazit: Demokratie konnte an diesem Tag nicht nur theoretisch vermittelt, sondern aktiv erlebt und gestaltet werden.
Ein Dank gilt der KU Eichstätt-Ingolstadt, der Stadt Eichstätt, dem SPD-Ortsverein Eichstätt, dem KEBW Eichstätt sowie der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Eichstätt, die im Rahmen des Projektes „Demokratie leben“ des BMBFSFJ die Aktion finanziell unterstützt.

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