Internationaler Donautag

Heute (29.06.) ist der internationale Donautag. Gerade in den heißen Sommermonaten lockt der zweitlängste Fluss Europas viele Badegäste an. Aber was darf ich überhaupt in, an oder auf der Donau machen? Wir haben die wichtigsten Infos gesammelt.

Darf ich in der Donau baden?

Ja, prinzipiell überall. Die Wasserwacht Ingolstadt warnt aber vor teilweise lebensgefährlichen Strömungen und Strudel. Es wird empfohlen in ruhigen oder idealerweise ausgeschilderten Abschnitten zu baden.

Was tun, wenn ich einen Schwimmer in Not sehe?

Kurz vergewissern, dass er auch wirklich in Not ist – es kommt vermehrt zu Fehlmeldungen – und dann den Notruf (112) wählen. Wasserwacht und/oder THW werden dann informiert.

Darf ich mit dem Boot auf’s Wasser?

Der Abschnitt flussabwärts bis Kelheim ist ein Naturschutzgebiet. Boote mit Motor sind deshalb verboten – alle anderen sind erlaubt. Es empfiehlt sich, bei einem Bootsvereins abzulegen, diese Bereiche sind geeignet.

Wie sauber ist die Donau?

Die Donau ist in einem sehr guten Zustand (aber: nicht trinken!!!). Die Wasserqualität entspricht in etwa der eines Badeweihers.

 

Fakten rund um die Donau:

  • mit rund 2.800 Kilometern ist sie der zweitlängste Fluss Europas
  • über 300 verschiedene Vogelarten am Ufer und fast alle europäischen Fischarten im Wasser
  • fließt durch 10 Länder und mündet ins Schwarze Meer
  • bekannte Städte, die sie durchquert: Ingolstadt, Kelheim, Regensburg und auch ausländische Hauptstädte wie Wien, Belgrad, Bratislava und Budapest
  • kein anderes Flussgebiet in Deutschland ist aktuell in einem besseren ökologischen Zustand
  • wird scherzhaft als „Weißwurstäquator“ bezeichnet (zieht die kulturelle Grenze zwischen Altbayern und dem übrigen Deutschland)