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Ingolstadt/München: Keine Ermittlungen gegen Audi-Chef

Die Münchner Staatsanwaltschaft hat in der Diesel-Affäre bis heute keinen hinreichenden Tatverdacht gegen Audi-Chef Rupert Stadler. Unter den Beschuldigten seien keine aktuellen oder früheren Vorstände, sagte Staatsanwältin Karin Jung heute. Wie berichtet, sitzt ein ehemaliger Audi-Motorenentwickler seit sieben Wochen in U-Haft und wird derzeit von der Justiz in München vernommen. Laut Medienberichten soll er ausgesagt haben, Stadler und der Vorstand seien 2010 und 2012 über das Problem bei der Reinigung von Dieselabgasen informiert worden. Stadler hatte allerdings mehrfach betont, von manipulierten Schadstoffmessungen nichts gewusst zu haben.