© Landgericht Ingolstadt

Ingolstadt/Eichstätt: Nächste Runde im Prozess gegen Flüchtling

Der Fall um einen Asylbewerber wegen sexueller Nötigung geht in Berufung. Das Urteil des Amtsgerichts Ingolstadt wurde aufgehoben. In erster Instanz war der 31 Jahre alte Nigerianer zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte eine Mesnerin in Wellheim und wenige Tage später eine Angestellte in einem Eichstätter Altenheim massiv bedrängt. Das Landgericht soll jetzt klären, ob der angeklagte Asylbewerber dauerhaft in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen wird. Offenbar leidet der Mann an Schizophrenie. Der Angeklagte höre Stimmen und folge ihren Befehlen, so ein Gutachten. Das Verfahren soll im April neu starten.