Ingolstadt: 11 Jahre Gefängnis für Wolnzacher Messerstecher

Das Ingolstädter Landgericht hat das Urteil im Wolnzacher-Messerstecherprozess verkündet. Der 38-Jährige wurde wegen Totschlags zu elf Jahren Gefängnis und zur Unterbringung in einer Entzugsklinik verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte seine Lebensgefährtin vor einem Jahr mit mehreren Messerstichen getötet hat. Allerdings schlossen sich die Richter weder dem Staatsanwaltschaft noch der Verteidigung an. Die Staatsanwaltschaft ging von heimtückischen Mord aus, die Verteidiger plädierten auf einen minder schweren Fall des Totschlags. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der mehrfach Vorberstrafte wird wegen seiner Drogenprobleme allerdings nach dem Verbüßen eines Teils seiner Haftstrafe in eine Entziehungsanstalt kommen.