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Ingolstadt/Wettstetten: Weitere Aussagen im Rattengift-Prozess

Weitere belastende Aussagen gegen den Angeklagten im Wettstettener Rattengiftprozess: Laut einem Chemiker vom Landeskriminalamt ist eine zufällige Vergiftung des Landwirtsehepaars im Herbst 2016 quasi auszuschließen. Beschuldigt wird der 53-jährige Sohn: Der Wettstettener soll versucht haben, seine Eltern und seine frühere Lebensgefährtin mit Rattengift umzubringen. Gestern sagte auch die Schwester des Angeklagten aus. Ein tieferes Zerwürfnis zwischen ihr und ihrem Bruder habe es nicht gegeben, so die 56-jährige. Die Behauptung, sie und ihr Ehemann hätten finanzielle Probleme und lebten in Scheidung, wies sie ebenfalls zurück.