Ingolstadt/Wettstetten: Rattengiftprozess geht weiter

Im sogenannten Rattengiftprozess sind heute vor dem Ingolstädter Landgericht PC-Daten des Angeklagten präsentiert worden. Auf dem Computer des Landwirts aus Wettstetten fanden sich über 15.000 Einträge zu einem Wirkstoff, der im Rattengift vorkommt. Diesen Wirkstoff soll sich der 53-jährige Angeklagte laut Polizei übers Internet von chinesischen Lieferanten besorgt haben. Die Chemikalie wurde im Blut der lebensgefährlich vergifteten Eltern des Landwirts nachgewiesen. Ein weiterer Punkt war heute die finanzielle Situation des Angeklagten. Demnach habe der Mann Schulden, der Zugriff auf den Besitz der Eltern steht ihm erst nach deren Tod zu.