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Ingolstadt: Stinkefinger in Abstandsmessung

Kurioser Gerichtsprozess in Ingolstadt: Dort saß ein 50-Jähriger auf der Anklagebank, der einem Abstandsmesser auf der A9 bei Lenting zwei Stinkefinger gezeigt hatte. Er hielt seine Hände sogar so nah an die Windschutzscheibe, dass gestochen scharfes Beweismaterial entstand. Was der Mann angeblich nicht gewusst haben will: Dass der Abstandsmesser Videos macht, der Angeklagte sagte, er dachte es wäre eine Foto-Falle. Deswegen plädierte seine Verteidiger auch auf Freispruch, der Mann habe niemanden beleidigen wollen. Das Gericht sah die Sache anders: Gegen eine höhere Geldauflage wurde das Verfahren vorläufig eingestellt. Der 50-Jährige muss 1.000 Euro zahlen.