© RADIO IN

Ingolstadt: Stadt klagt gegen Regierung wegen Glacisbrücke

Weil die Regierung von Oberbayern der Stadt Ingolstadt nachträgliche Kosten für die Glacisbrücke aufdrücken will, geht sie jetzt vor Gericht. Im Raum steht laut Donaukurier eine Forderung von 7 Millionen Euro, die Ingolstadt nun zurückzahlen soll. 1998 wurde bei dem 52-Millionen-Mark-Projekt auch die westliche Ringstraße mit Lärmschutzwand erneuert. Diese Gesamtmaßnahme hätte laut Regierung europaweit ausgeschrieben werden müssen, was nicht passiert ist. Die Stadt Ingolstadt sieht das aber als getrennte und eigenständige Baumaßnahme. Außerdem bemängelt die Regierung, dass die Kosten für den Grunderwerb seinerzeit zu hoch waren. Mit den aufgelaufenen Zinsen erhöht sich die Forderung von 3, 9 auf auf 7 Millionen Euro.