Ingolstadt: SPD wehrt sich gegen Vorwürfe

Es sollte ein richtiger Livestream aus dem Ingolstädter Stadtrat werden, mit Bild und Ton. Da sich die Stadträte allerdings alles andere als einig waren, durften die Bürger zuletzt nur dem Ton per Internet lauschen. Von den Beiträgen der SPD war sogar gar nichts zu hören, die Fraktion war gegen den Livestream. Für die politischen Gegner war die Sache klar: Die SPD sei Schuld daran, dass es keinen Livestream gebe. Jetzt wehrt sich die Partei in einer Pressemitteilung und stellt klar: Bild und Ton ja, Ton alleine nein. Damit nicht genug, die SPD dreht den Spieß jetzt um. Fraktionschef Achim Werner übt scharfe Kritik und sieht die Verhinderer des Livestreams in den Reihen von CSU und Freien Wählern.