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Ingolstadt: Razzia bei Audi

Wieder Durchsuchungen im Zuge der Audi-Abgas-Affäre: 18 Staatsanwälte und Beamte der Landeskriminalämter Bayern und Baden-Württemberg durchforsten Geschäftsräume in Ingolstadt und Neckarsulm. Laut Mitteilung der Staastanwaltschaft München II wurde auch eine Privatwohnung in Baden-Württemberg durchsucht. Im Mittelpunkt der Ermittungen steht der Einsatz von technischen Vorrichtungen zur Manipulation von Abgaswerten in 3 Liter Dieselmotoren, die für den europäischen Markt bestimmt waren. Schon vor knapp einem Jahr hatte es dazu Razzien bei Audi gegeben. Mittlerweile werden 14 Mitarbeiter als Beschuldigte geführt. Darunter sind aber KEINE aktuellen oder ehemaligen Audi-Vorstandsmitglieder. Der Tatverdacht des Betruges und der strafbaren Werbung bezieht sich derzeit auf Dieselmotoren in rund 210.000 Fahrzeugen, die in Europa und in den USA ausgeliefert wurden.