Ingolstadt: Lehmann-Prozess – Alt-OB streitet alle Vorwürfe ab

Er soll als Ingolstädter Oberbürgermeister Wohnungen vergünstigt erhalten haben und Baufirmen Aufträge zugeschanzt haben. Seit heute muss sich Alt-OB Alfred Lehmann vor dem Landgericht verantworten. Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet auf Bestechlichkeit und Untreue in besonders schweren Fällen. Über 700.000 Euro soll sich Alfred Lehmann dabei vor rund sechs Jahren an Vorteilen verschafft haben. Über 1 Million Euro Schaden für den Krankenhauszweckverband sei entstanden. Lehmann selbst hat am Vormittag nach der Anklage persönlich Stellung genommen. Er habe als OB immer im Sinne der Stadt gehandelt, so Lehmann. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft stritt er vehement ab. Es habe weder Bestechung noch Untreue gegeben.