Ingolstadt/München: Audi-Prozess zieht sich bis 2022

Der Prozess gegen Ex-Audi-Chef Rupert Stadler und drei weitere ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens wird sich nicht nur bis 2021, sondern darüber hinaus ziehen. Bisher sind Verhandlungstage bis zum 20. Dezember 2022 angesetzt. Den Angeklagten wird unter anderem hunderttausendfacher Betrug im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal vorgeworfen.
Teilweise sind sie geständig, teilweise weisen sie – wie Stadler – die Vorwürfe zurück. Dieser ist zwar der prominenteste Angeklagte im Verfahren, allerdings auch derjenige, dem am wenigsten vorgeworfen wird. Zudem stellte das Gericht bereits klar, dass bei ihm wohl nur Taten durch Unterlassen infrage kommen, was im Falle einer Verurteilung voraussichtlich zu einer geringeren Strafe führen würde.