Ingolstadt: Missgeschick des Landgerichts sorgt für Verzögerung

Kleiner Fehler, große Wirkung. Weil die Anklageschrift wegen Mordes am Ingolstädter Landgericht dem Angeklagten nicht rechtzeitig in seiner Muttersprache zugestellt worden ist, ist der Auftakt geplatzt. Damit verschiebt sich der Prozess nun auf den 23. Februar, den eigentlichen zweiten Verhandlungstag. Dem 38-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, im Juni vergangenen Jahres in einem Internetcafé in der Ettinger Straße einen Gast erschossen zu haben. Das 50 Jahre alte Opfer war nach mehreren Schüssen aus einer Pistole noch vor Ort gestorben.