Ingolstadt: Mehr Offenheit in Abgasskandal gefordert

Mehr Offenheit und mehr Einsicht – das fordert der Abgasuntersuchungsausschuss des Bundestages von der deutschen Automobilwirtschaft in der Dieselaffäre. Vorsitzender Herbert Behrens hat heute im Rahmen einer politischen Veranstaltung auch Audi besucht.  Er erwarte von den Konzernen, dass sie sich zu ihrer Verantwortung bekennen. Er habe bei VW klar gemacht, dass Betrug kein Geschäftsmodell sein könne, so Behrens. Wenn man wieder erfolgreich geschäftlich tätig sein wolle, ginge das nur über Transparenz und Klarheit bei den Aussagen. Der Ausschuss untersucht seit Juli die Manipulation der Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen. Dabei soll auch herausgefunden werden, ob und wann die Bundesregierung Hinweise auf Abweichungen hatte. In den kommenden Tagen werden die früheren Umweltminister Gabriel und Altmaier befagt. Auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel muss im März vor dem Untersuchungs-ausschuss aussagen.