Region: Masern – keine harmlose Kinderkrankheit

Die vierte Bayerische Impfwoche läuft vom 18. bis 24.  April. Im Fokus steht eine meist unterschätzte Krankheit, die lange Zeit als Kinderkrankheit abgestempelt wurde: Masern. Aber die Infektionskrankheit ist vor allem bei den Erwachsenen auf dem Vormarsch. Etwa ein Drittel der Erkrankten ist über 18 Jahre alt. Außerdem fällt auf, dass knapp die Hälfte der in Deutschland erkrankten aus Bayern kommt. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege schlägt deshalb Alarm, denn die Infektionskrankheit sollte eigentlich in absehbarer Zeit ausgerottet werden. Wer schon einmal Masern hatte, muss sich keine Sorgen machen – nach Überwinden der Krankheit ist man gegen sie immun. Eine umstrittene Maßnahme um dieses Ziel zu erreichen sind „Masernpartys“ mit einer gezielten Ansteckung. Dieses Risiko können Sie jedoch mit einer Impfung umgehen. Kinder ab dem Alter von 11 Monaten können bis zum 2. Lebensjahr zwei mal mit einer abgeschwächten Form des Virus geimpft werden, es besteht keine Ansteckungsgefahr. Erwachsenen reicht eine Impfung.

 

Bei Fragen wenden Sie sich am besten an das Gesundheitsamt Ingolstadt
Weitere Informationen finden Sie auf:

Der Homepage der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI)