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Ingolstadt: Lange Haftstrafe für Suchtkranken

Ein Raubüberfall und weitere teils schwere Vergehen bringen einen 45-jährigen Suchtkranken jetzt hinter Gitter. Der Mann muss für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis, so das Urteil gestern am Landgericht Ingolstadt. Die Richter sahen es als erwiesen an, ass er im vergangenen Oktober in einer Therapieeinrichtung in Reichertshofen eine Betreuerin mit einer Glasflasche niedergeschlagen hat. Anschließend flüchtete er mit Medikamenten, Geld aus dem Tresor und dem Auto der Betreuerin. Da der Mann bereits seit über 20 Jahren Probleme mit Drogen hat, gab ihm das Ingolstädter Langericht gestern noch eine Chance. Der 45-Jährige darf bald vom Gefängnis in eine Enziehungseinrichtung wechseln. Mit dem Strafmaß blieb das Gericht bei der Forderung der Staastanwaltschaft.