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Ingolstadt: Kammerspiele auf dem Prüfstand

Wie die Ingolstädter Kammerspiele wohl aussehen, ist seit dem Wochenende bekannt. Der ersten Euphorie zum Siegerentwurf eines Hamburger Architektenbüros folgt jetzt Ernüchterung. Zwar sind sich so gut wie alles Stadträte einig, dass sich das geplante Gebäude gut ins Stadtbild einfügt. Bauchschmerzen verursachen dagegen die Kosten, die auf die Stadt Ingolstadt zukommen, so der Donaukurier. Vom Freistaat Bayern gibt es für die Kammerspiel immerhin gut 80 Millionen Euro Zuschuss. Trotzdem überwiegen bei vielen Stadtratsfraktionen die Zweifel an der Finanzierung, auch im Hinblick auf die kürzlich explodierten Kosten beim ehemaligen Gießereiglände. Die Stadträte müssen sich letztendlich nicht zwingend für den Siegerentwurf entscheiden, sondern können auch eventuell günstigere Alternativen der weiteren Bewerber in Betracht ziehen.