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Ingolstadt: Kameraüberwachung im Visier der Datenschützer

Seit Teile Ingolstadt videoüberwacht sind, ist der Vandalismus um mehrere 100.000 Euro zurückgegangen. Trotzdem beschäftigen die Kameras, die an zwölf der rund 400 Bushaltestellen und in den Bussen selbst angebracht sind, den bayerischen Landesbeauftragten für Datenschutz Thomas Petri. Im Gespräch mit dem Donaukurier betonte er die Notwendigkeit, dass die Überwachung gesetzeskonform sei. In ähnlich großen bayerischen Städten sei die Überwachung gerade in Bussen nicht so flächendeckend. Die Aufzeichnungen daraus werden 56 Stunden lang gespeichert und dann gelöscht, so die INVG. Gesichtet werden sie nur, wenn Bedarf besteht, etwa bei liegengebliebenen Wertsachen oder Straftaten. Laut dem Datenschützer solle geprüft werden, ob der Einsatz von Kameras in Bussen wirklich in allen Linien und zu jeder Tageszeit notwendig sei.