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Ingolstadt: Haftstrafe nach Messerangriff

Für zwei Jahre und zehn Monate muss ein Iraner jetzt hinter Gitter. Dieses Urteil ist gestern am Landgericht Ingolstadt gefallen. Der 30-Jährige hatte in einer Asylunterkunft in Hofstetten einen Mitbewohner mit einem Messerstich schwer verletzt. Das relativ milde Urteil wegen gefährlicher Körperverletzung begründete das Gericht mit Notwehr. Der Angreifer wollte sich verteidigen, hatte es aber mit dem Messerangriff übertrieben. Die Staastanwaltschaft hatte ursprünglich auf versuchten Totschlag plädiert.